Advice

Fontshop

Selekkt

Codingpeople

F1online

iStock
Advertisement

Fontbook iPad App

Heute war ich zum ersten Mal im Fontshop-Büro im Berliner Bergmann-Kiez. Der Grund dafür ist das neueste Produkt aus dem Hause Fontshop, die FontBook App, die ich aufgrund aktuell nicht vorhandenen iPads bisher nicht selbst testen konnte. Ärgerlich aber nicht schlimm, denn Jürgen bot mir an, die App live selbst zu probieren – eine Deluxe Vorführung quasi.

Der Schritt aus dem Klassiker Fontbook eine iPad App zu machen ist mehr als logisch. Wenn es ein Buch gibt, das in App-Form weiterleben sollte, dann sicher das. Auch wenn »der große gelbe Schinken« aus meinem Bücherregal nicht wegzudenken ist; es war immer recht unhandlich und zum gezielten Suchen hat es für mich nie wirklich funktioniert, dafür ist das Web einfach besser geeignet.

Die Möglichkeiten einer App sind da natürlich ganz andere, Aktualität zum Beispiel; und die hat sich – so viel schon mal vorweg – die App bestens zu Nutze gemacht.

Der Einstiegsscreen bietet verschiedene Zugangsmöglichkeiten: Klassen, Alphabetische Sortierung, Foundry, Designer und Jahreszahl.

Die Klassen sind dabei aus dem alten Fontbook übernommen, neu sind die von Prof. Indra Kupferschmidt definierten Subklassen, die einen noch besseren Zugang ermöglichen. Der App liegt das Prinzip der Treemap zugrunde, besonders umfangreiche Kategorien sind dabei größer dargestellt als andere. Sie funktioniert on- und offline, offline ist sie mit 500 MB Daten befüllt, online ist das Fontbook komplett zugänglich. Jede Schrift hat ein eigenes Charakterblatt (ein wunderschönes Wort!), die ihre Eigenschaften schnell zugänglich abbildet.

Ich möchte mich hier allerdings nicht zu sehr in den technischen Details verlieren, denn die hat Jürgen im Fontblog ausführlich beschrieben.

Der Weg zur Schrift in der App, der automatisch auch die Vorteile von anologem Fontbook zu digitalem aufzeigt, das komplette PDF kann hier runter geladen werden.

Dass die App typografisch hervorragend umgesetzt ist, versteht sich von selbst. Die Schrift darin ist die schlanke FF Good – eine hervorragende Wahl.
Die Entwicklung der App hat nur knapp ein halbes Jahr gedauert und ist mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Sie ist für Typografie-Fans das was für Leckermäuler das Schlaraffenland ist. Ich bezweifle, dass der Nutzer jemals an einem Punkt angelangt, an der er den Inhalt der App komplett erfasst hat.

Aktuell gibt es die App nur für das iPad, was mir noch zu wenig ist, ich bräuchte sie als MacApp oder in irgendeiner anderen Form auf dem Desktop, denn besonders das »Logo Feature« (siehe Bild oben) ist ein Traum für die schnelle Logofont-Suche, die sogar verschiedene Farbkombinationen ermöglicht.

»Irgendwo mussten wir anfangen und das iPad war da sehr logisch, denn es ist im Designerumfeld weit verbreitet und wegen seiner Kompaktheit perfekt für Kundentermine oder Brainstormings geeignet. Wir wollten erst einmal sehen wie ein digitales Fontbook ankommt und es dann erweitern. Aktuell müssen wir noch ein paar technische Hausaufgaben erledigen aber die iPhone App ist bereits in Planung.«
Jürgen Siebert

Und ich schwöre, der Vorschlag eine ß-Suche einzurichten kam von Jürgen und nicht von mir!

Der Preis von 4,99 Euro ist verglichen mit den 100 Euro des Druckwerks ein absolutes Schnäppchen und ermöglicht damit natürlich einer größeren Zielgruppe Zugang als der »Klopper aus dem Buchregal«.

Kaufen

Hier noch die Credits: Mitgewirkt an der Umsetzung der App haben:
Andreas Pieper (code)
Jan Rikus Hillmann (ux)
Mai-Linh Truong (db; FSI FontShop International)
Jürgen Siebert (Redaktionsleitung, FontShop AG)

Fotos © Nadine Roßa

Artikel

Ein Einrichtungstrend für kleinere Wohnungen – Minimalismus Zeitlos – die wichtigste Eigenschaft moderner Trauringe Als Designer international tätig werden Regale: Design und Trend made in Germany Karten online kreieren und bestellen: einfacher denn je Originale oder alternative Druckerpatronen – was macht den Unterschied? Design mit Sicherheit kombinieren – schön sicher wohnen Wie werden Drucker in Zukunft aussehen Die Wohnung mit alten Klassikern neu gestalten Kreative Köpfe: Wie der Mittelstand seinen Wachstum gestaltet Existenzgründung im Designbereich: So gelingt kreativen Köpfen der Start Ein Hoch auf die Szene: Prosecco weiterhin im Trend Antike Leuchten: Nach Restauration das Highlight in der Wohnung Bocara: Jedes Schmuckstück trägt eine persönliche Note Ampya unter der Lupe: Was kann der Streamingdienst? Onlinegames früher, heute und in Zukunft Design überzeugt: Städel in Frankfurt ist Museum des Jahres Ein ewiges Präsent – die Sterntaufe Homify – Architektur- und Designatlas “Maria” – Skimode made by Maria Höfl-Riesch Die Fotoleinwand als Ergänzung in der Wohnraumgestaltung Duo-Ultrapixel-Kamera, Aluminium-Gehäuse und mehr – das HTC One (M8) besticht durch zeitgemäßes Design Preisgestaltung bei werbetechnischen Dienstleistungen Viel Stil auf wenig Platz Schuhdesign – die Kunst am Fuße Colour Connection – hochwertiger Digitaldruck aus Frankfurt am Main Corporate Design bis zur Visitenkarte – aber individuell Moderne Interpretation von Bronzeplastiken Kreativjob: Ausbildung zum Grafikdesigner Einrichtungs-Designtrends 2014: Gestalten mit Köpfchen Der menschliche Körper als Kunstobjekt Stilvolles Ambiente dank perfekter Ausleuchtung durch Tischleuchten Gute Organisation für Fotos und andere Werke Neue Herausforderungen an Lampen Design 60 Jahre Mercedes-Benz SL: Eine Legende von 1952 bis 2012 Design für die Ohren Herausragen aus der Masse Zündende Ideen für Visitenkarten Design & Nutzerfreundlichkeit – keine Webseite kann ohne Ringe: Warum sie gut aussehen müssen Bonsai: Die Kunst der Gestaltung Food Design: Über das Essen mit allen Sinnen und die besten Steaks der Welt Wohnen: Weiß ist heiss Die Rückkehr des Minimalismus? Marketing und Design Design: Agentur entwirft neue, individuelle Barcodes Immer gut für etwas Besonderes – Design made in Germany Design: Kunst und ihre praktische Umsetzung Jil Sander – der legere Pullover wird laufstegfähig Boccia – Schmuck aus Titan Die Erfolgsgeschichte von Playmobil