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In „Die Welt in 100 Jahren“ von A. Brehmer (1910 veröffentlicht) beschreiben Forscher, Erfinder und Schriftsteller wie sie sich unsere heutige Gegenwart vorstellen. Enthalten sind verrückte, skurrile und wahr gewordene Vorhersagen über die Zukunft. Als Antwort auf das Buch aus der heutigen Perspektive wurde der Klassiker lesbarer und neu gestaltet.
Die Idee ist das Thema Zukunft als Collage darzustellen. Mit mehreren Leseebenen wird der Originaltext ergänzt und weitergesponnen, historische Elemente mit futuristischen kombiniert. Das Cover verdeutlicht durch holografische Prägung den „Blick in die magische Kristallkugel“. Durch den Rapport von futuristisch-technischen und historisch-organischen Ornamenten werden die Kapitel eingeleitet. Sachtexte—als neutraler Abgleich zu heute—und Essays—als neuen Ausblick in die Zukunft—verdrängen den Roman. Die Farbigkeit ist je Kapitel als Kontrast von gedeckter (Vergangenheit) und leuchtender (Zukunft) Farbe definiert.
Die Diplomarbeit ist im Juni 2011 an der Fachhochschule Bielefeld entstanden.
Christine Wenning
http://www.christinewenning.de









