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Fragen an Illustratoren: Susanne Paschke

Wie war dein Einstieg in die Branche und was war dein erster Job?

Zeichnen und malen war für mich schon immer ein guter Kanal um zu kommunizieren. Daher erscheint mir der Einstieg in die Branche als vollkommen natürlich. Ich arbeite schon seit meiner Jugend im Bereich Gestaltung, darum kann ich mich an meinen ersten Job nicht mehr erinnern. Ich glaube mein erster nennenswerter Illustrationsjob war die Entwicklung des Sportscheck Illustrationsstils.

Arbeitest du hauptsächlich als Illustrator oder hast du noch andere Schwerpunkte und falls ja, welche?

Wann immer ich das Gefühl habe einen Bereich, so weit es mir möglich ist, gerockt zu haben, brauche ich eine neue Herausforderung. Ich finde es spannend mir neue Sachen beizubringen. Also habe ich 2006 mit Screen Design angefangen. Nach ein paar Jahren digitaler Arbeit brauchte ich dann wieder etwas analoges. Mir fehlte die Beschaffenheit von Materialien und deren Einzigartigkeit. Vor zwei Jahren fing ich dann an, neben meinem Geschäft als Illustratorin und Screen Designerin, einen Blog namens »SuPa Nails« zu führen. Auf www.supanails.com poste und verkaufe ich meine lllustrationen auf Fingernägeln. Klingt vielleicht komisch, aber mir gefällt die Kurzlebigkeit dieser kleinen einzigartigen Schmuckstücke.

Auf welchen Themenbereich hast du dich spezialisiert? Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Mit welchen Techniken arbeitest du?

Da ich über Kategorien nicht nachdenke, kann ich darauf wenig antworten. Ich glaube es wurde jedoch oft Fotorealismus genannt. Ich male was mir gefällt. Und mir gefallen intensive Farben, Kontraste, Details, Sinnlichkeit, Freude, Lebendigkeit und Eindringlichkeit, Menschen, Tiere, Natur.

Digital oder analog?

Meist digital.

Gibt es ein Objekt, ein Thema, das für dich besonders schwer zu zeichnen ist?

Männer und blonde Haare. Ich finde Männer kann man nur analog oder abstrakt wirklich gut wiedergeben. Und blonde Haare, das kennt glaub ich jeder Illustrator, sind einfach unheimlich viel Arbeit. Blond setzt sich ja aus vielen Farben und Nuancen zusammen. Um also blondes Haar natürlich erscheinen zu lassen, muss man hunderte verschiedener Strähnen zeichnen.

Wie ist dein Arbeitsprozess für eine Illustration?

Gefühl, Bild-Recherche, Anfang, Machen, Ende.

Der Prozess einer Vektor-Illustration: Ich beginne immer mit Outlines. Ich sehe etwas an und zeichne die benötigten Flächen um Highlights und Schatten zu erzeugen. Das sieht dann meistens ziemlich wild aus, vielleicht ähnlich einer 3D Darstellung. An Tagen an denen ich viel vektorisiere, werden selbst meine Mitmenschen im Geist in Formen zerlegt. Nachdem ich alle Flächen gezeichnet habe, stelle ich mir eine Farbpalette zusammen, gern in 5–10% Abstufungen. Dann bekommen die Flächen ihre farbigen Füllungen und ich stimme die Transparenzen ab. Für diesen Prozess braucht man viel Geduld und Durchhaltevermögen, bis dann schliesslich alles passt. Wenn ich dann Transparenzen nur noch zwischen 5 und 8% hin und herswitche, weiss ich dass es Zeit ist aufzuhören.

Was passiert, wenn einem Kunden deine Illustration überhaupt nicht gefällt?

Das ist noch nie vorgekommen und das wird es sicherlich auch nicht. Kunden, die mich buchen, wissen, was sie bekommen.

Welche Tipps kannst du jemandem geben, der Illustrator werden möchte?

Einfach machen. Wenn man selbständig arbeiten möchte, kann ich nur eines raten: Von Anfang an einen Steuerberater beauftragen und vor allem nicht entmutigen lassen!

Wie gewinnt man als Illustrator Kunden?

Einfach arbeiten. Wenn man seine Arbeit liebt, sollte das kein Hindernis sein. Die Arbeiten präsentieren und darauf hoffen, dass es sich gut herumspricht. Wenn das allein nichts hilft kann man Agenturen, deren Arbeit man schätzt, ja immer direkt anschreiben und seine Arbeiten zeigen.

Wo ist für dich der Unterschied zwischen Kunst und Illustration?

Sobald ein Künstler Kundenwünsche annimmt, wird er in meinen Augen zum Dienstleister, zum Illustrator.

Susanne Paschke
http://www.susannepaschke.de

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