Weblog
5 Tipps für passendes Webdesign Moll Schreibtische „made in Germany“ Social-Media-Experten sind im Kommen Wie die Zukunft der Parfumindustrie aussehen wird Neue Herausforderungen an Lampen Design 60 Jahre Mercedes-Benz SL: Eine Legende von 1952 bis 2012 Design für die Ohren Herausragen aus der Masse Zündende Ideen für Visitenkarten Design & Nutzerfreundlichkeit – keine Webseite kann ohne Ringe: Warum sie gut aussehen müssen Bonsai: Die Kunst der Gestaltung Food Design: Über das Essen mit allen Sinnen und die besten Steaks der Welt Wohnen: Weiß ist heiss Die Rückkehr des Minimalismus? Marketing und Design Design: Agentur entwirft neue, individuelle Barcodes Immer gut für etwas Besonderes – Design made in Germany Design: Kunst und ihre praktische Umsetzung Jil Sander – der legere Pullover wird laufstegfähig Boccia – Schmuck aus Titan Die Erfolgsgeschichte von PlaymobilInfo
Konzept
Eine simple, rechteckige Form mit abgeschrägten Ecken und eine subtile Wölbung nach außen bildete das Grundkonzept der Mevum. Dadurch schafft sie es mit ihrem konstruierten Charakter gleichzeitig eine freundliche und warme Anmutung zu verkörpern. Die Formensprache der Mevum schlägt damit einen Bogen zwischen Mensch und Technik, ohne dabei allzu verkopft zu wirken und greift Wesenzüge aus z.B. Architektur, Maschinenbau, Elektronik, Sport und Wissenschaft auf, die sich einerseits durch Sachlichkeit und andererseits durch die Orientierung am Menschen auszeichnen.
Besonderheiten
Obwohl die Mevum klare, konstruierte Formen aufweist, unterscheiden sich ähnlich aufgebaute Zeichen deutlich voneinander. Das keine l unterscheidet sich vom großen I durch seinen Abschluss. Auch das einstöckige a und zweistöckige g sind für eine bessere Lesbarkeit nicht unrelevant. Außerdem sollte z.B. die Buchstabenkombination rn in kleinen Schriftgrößen optisch nicht zu einem m »zusammenlaufen«. Für eine typische Serifenlose ungewöhnlich ist auch das Minuskel f, das mit seiner Unterlänge auch den Durchschuss der darauffolgenden Zeile belebt.
Besondere Aufmerksamkeit kam auch der Beziehung zwischen aufrechten und kursiven Schnitten zu. Im Gegensatz zu einer »normalen« Serifenlosen hat die Italic der Mevum eine Neigung von 18° (zeitgenössische Serifenlose weisen meist eine um die ca. 8° geneigte Achse auf). Dadurch entwickelt die Italic gegenüber der Regular bei gleichbleibendem Grauwert ein ganz eigenen Rhythmus und Charakter. Subtile Details, wie die kleinen abgeschnittenen Ecken bei den Strichenden oder bspw. die leichte Rundung am horizontalen Balken beim T oder die gekürzten »Serifen« bei B, D, R und P bleiben in kleinen Schriftgrößen dem Betrachter zu Beginn verborgen und treten erst in höheren Schriftgraden in Erscheinung.
Angelo Stitz
http://www.metatype.de



















