Weblog
5 Tipps für passendes Webdesign Moll Schreibtische „made in Germany“ Social-Media-Experten sind im Kommen Wie die Zukunft der Parfumindustrie aussehen wird Neue Herausforderungen an Lampen Design 60 Jahre Mercedes-Benz SL: Eine Legende von 1952 bis 2012 Design für die Ohren Herausragen aus der Masse Zündende Ideen für Visitenkarten Design & Nutzerfreundlichkeit – keine Webseite kann ohne Ringe: Warum sie gut aussehen müssen Bonsai: Die Kunst der Gestaltung Food Design: Über das Essen mit allen Sinnen und die besten Steaks der Welt Wohnen: Weiß ist heiss Die Rückkehr des Minimalismus? Marketing und Design Design: Agentur entwirft neue, individuelle Barcodes Immer gut für etwas Besonderes – Design made in Germany Design: Kunst und ihre praktische Umsetzung Jil Sander – der legere Pullover wird laufstegfähig Boccia – Schmuck aus Titan Die Erfolgsgeschichte von PlaymobilInfo
Rettet die Eisbären, bevor das Eis schmilzt
Geolino, das Wissenschaftsmagazin für Kinder, wollte seinen jungen Lesern das Thema Klimawandel näher bringen. Nicht mit trockener Theorie, sondern ganz kindgerecht. Deshalb haben wir Meltdown entwickelt – das erste Brettspiel, das schmilzt.
Ziel des Spiels: eine Eisbärenfamilie aus dem ewigen Eis an das sichere Festland zu retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Weg führt über echte Eisschollen, die langsam schmelzen. Diese können die Kinder mit der beiliegenden Form, etwas Wasser und einem Eisfach selbst herstellen. Die gefrorenen Schollen werden auf einem blauen Eismeer-Schwamm zu einer kleinen Arktis angeordnet. Der Schwamm dient als Spielfeld und saugt gleichzeitig das Tauwasser auf. Jetzt kann die Rettung der Eisbären beginnen.
Meltdown macht Kindern ganz spielerisch die Folgen der Erderwärmung erlebbar. Und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger, sondern lediglich mit einer Hand zum Würfeln.
Webseite
http://meltdown-das-spiel.de
Agentur
Kolle Rebbe
http://www.kolle-rebbe.de
Kommentare
Super Idee, nur leider kann man das Spiel auf der angegebenen Webseite nicht käuflich erwerben. Auch Amazon spuckt nix aus ?
Besten Gruß
Florian
Boah, eine klasse Idee und dazu noch eine richtig schöne Umsetzung!! Daumen hoch!!
Wie schaut es mit einer Kauf-Version aus, wird es das Spiel im Laden geben? :)
Wunderschöne Idee. Tolle Umsetzung!
Wozu ein Anglizismus als Name für ein Spiel ab 5-Jährige?
vgl. http://www.designmadeingermany.de/2013/8265/
Oder auch: gute Idee, miserable Umsetzung. Die Ökobilanz, der CO2-Fußabdruck, was interessiert das die Designer? Noch nie was von Craddle-to-craddle gehört?
Obwohl: Nachhaltig ist es ja, das Plastik hält bestimmt auch 500 Jahre wie ’ne Wasserflasche.
Ein Problem »publik« zu machen, dabei aber gleichzeitig ein anderes zu unterfüttern ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber immerhin noch ein Ei. Viel Material bedarf es bei dem einfachen Prinzip des Spiel’s scheinbar nicht, weshalb eine Variante mit Naturstoffen, die nicht unbedingt unter großem Energieaufwand recycled werden müssen, noch sinnvoller wäre. Über den Anglizismus kann man auch streiten, muss man aber nicht. ;)
Oh, wie konnte ich das erst übersehen: Das Spiel hat ja eine völlig falsche Grundidee!
Auf dem »sicheren Festland« verhungern die Eisbären, weil sie da keine Fische fangen können. Die Bären bekommen die Jungen im Sommer an Land und können in der Zeit nicht jagen gehen. Wenn die Kleinen groß genug sind, dass die Eltern wieder auf Jagd gehen können, sind diese also sehr geschwächt. Inzwischen kommen so wenige Eisschollen an der Küste an, dass die Bären teilweise mehrere hundert Kilometer schwimmen müssen, um zu den ersten Eisschollen zu gelangen, die sie als Ruheort benötigen.
Den Bären bleibt in wenigen Jahren nur noch die Wahl zwischen Verhungern an Land oder dem Ertrinken vor Erschöpfung.
Die »Lösung« des Spiels ist wie das Pflücken von Gänseblümchen, um sie vorm Rasenmäher zu retten: keine Rettung.
Und das nimmt ein Wissenschaftsmagazin ab, unglaublich!
Gute Idee, sehr schön umgesetzt!
Dem Hinweis von Johannes bezüglich des Plastiks stimme ich zu. @Johannes: Weshalb bist du so schnippisch? In einem solchen Ton vorgetragen, wird konstruktive Kritik schnell zu destruktiver.
Und nicht vergessen sollte man, dass bei dieser Webseite in erster Linie um gut umgesetzte Designs, Ideen und Berichte geht und sich die Webseite nicht als Umweltportal versteht.
Zu gut um in der Schublade zu verschwinden.














