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Für viele ist heutzutage das Smartphone ein wichtiger Begleiter im Alltag. Die einen nutzen es beruflich um ihre Mails abzurufen, Telefonate zu führen und ihre Termine zu verwalten, die anderen privat für Fotos, Spiele, soziale Netzwerke und Situationen, in denen sie sich bspw. orientieren und wissen möchten, mit welcher Bahn oder welchem Bus man am besten von A nach B kommt.
Facebook now ist ein Konzept, welches für die kleinen Aufgaben zuständig ist. Mal eben ein Foto schießen, Musik oder den TV steuern, die letzte Zugverbindung checken. All das und mehr ist in die Ausarbeitung meines Konzeptes geflossen. Mit nur wenigen Klicks lassen sich Apps vom gekoppelten Smartphone auf den kleinen Helfer übertragen.
Innovativ ist zudem die Möglichkeit seinen Akku über die Reibung und Wärme der Haut aufzuladen. Möglich machen dies die neuesten Erkenntnisse und Studien des Fraunhofer Instituts.
Aktuell nur Fiktion, eines Tages Wirklichkeit. Vielleicht.
Markus Gerke
http://www.markusgerke.com
Kommentare
Ein schönes Konzept. Sieht schick aus, vor allem Akku-Aufladung über Körperwärme ist natürlich sehr interessant.
Am Handgelenk wirkt es etwas groß und sperrig.
Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist warum man die Funktionen des Smartphones runterbrechen sollte und damit noch ein zusätzliches “Teil” mit sich rumtragen sollte?
Rein aus funktionalen Gründen, würde das für mich keinen Sinn machen
Warum facebook now? Pseudofreiheit durch Fesselung an das am stärksten regulierte Internet überhaupt? Warum ein zusätzliches device, das alles kann was ein smartphone kann, bis aufs telefonieren? Großzügiges Farbangebot um Individualität zu suggerieren, doch in der Realität trägt man nur ein weiteres Gleichschaltungswerkzeug am Körper? Ich möchte keinem zu nahe treten, aber dieses Konzept ist meiner Meinung nach überhaupt nicht durchdacht.
Mich würde interessieren, wie der Screen bei einer Texteingabe ausschaut. Gibt es dazu bereits eine Lösung?
Ich weiß gar nicht, was Ihr habt. Eine treffendere Analogie als eine elektronische Fuß…, äh, Handfessel lässt sich wohl kaum finden.
@facebook
Mich interessiert, ob die Kritik der notorischen Nörgler bei einem anderen Absender anders ausgefallen wäre und sie sich mehr auf pro und contra des Konzeptes konzentriert hätten …
@Philipp
Danke. Die Studie vom Fraunhofer Institut fand ich auch recht spannend. Ich muss dir recht geben, dass es auf dem ersten Screen etwas “klobig” wirkt. Vermutlich müsste das Gerät auch ferner ab vom Handgelenk sitzen, sodass man das Volumen des Geräts reduzieren könnte. In der Abbildung ging es erstmal um das bessere Verständnis.
Warum man es auf ein weiteres Devices runterbrechen sollte? Es sind persönliche Gründe, die mich dazu bewegt haben. Ich merke im Alltag immer wieder, dass ich mein Smartphone aus der Tasche krame um mal eben die letzte Zugverbindung oder die letzten (verpassten) Anrufe anzusehen. Ein neuer Tweet an mich? Gelesen und fertig. Vielleicht ist es dank dieses Gerätes auch möglich mal ohne Smartphone die Wohnung zu verlassen. Erreichbarkeit für diejenigen reduzieren und regulieren, die es möchten. Was meinst du?
@Mark
Gut, dass du es ansprichst. Zuerst einmal habe ich absichtlich auf verbale Texteingabe verzichtet und auch genau da liegt der Grundstein des Konzeptes. Das Gerät ist eher der kleine Bruder vom Smartphone, der nicht schreiben kann. ;) Es soll wie in den Abbildungen dazu dienen, Informationen zu erfassen und ggf. zu steuern, nicht jedoch tiefer in den Dialog einzusteigen. Was hältst du davon?
M
Ich bin kein Freund von großen Uhren am Handgelenk. Mich würde es sehr stören, aber das ist vielleicht auch nur ein persönlicher Eindruck.
Noch dazu, wenn es so stark sichtbar ist und damit auch allen anderen vor Augen führt, dass der Besitzer des Gerätes augenscheinlich nicht loskommt von Facebook.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Sinn machen würde, die Funktionen des Smartphones runterzubrechen. Gerade dadurch zeichnen sich solche Geräte ja quasi aus, dass sie immer mehr können.
Aber hey, dafür sind Konzepte doch da. Diskutieren und darüber nachdenken…
Deswegen finde ich den Denkansatz trotzdem richtig.
Ohne die Idee mit dem über die Haut ladbaren Akku wäre das Konzept mit diesem Display kaum umsetzbar, da man man sonst mit einer Akkuladung kaum über den Tag kommen würde. Aber Design und Idee sind wirklich “hübsch”
Die Frage danach, wie die zusätzlichen Informationen, die wir nur sporadisch brauchen, zu strukturieren wären, finde ich sehr akut. Da kommt so ein retro-Gegenstand wie eine Uhr wieder ins Spiel. Eine Uhr wird am Körper befestigt und kann nicht so einfach verloren gehen. Die sozialen Netzwerke werden in verschiedenen Bereichen unseres Lebens – beim Lernen, bei politischen und kulturellen Aktivitäten, dem Konsum – in Zukunft eine wichtigere Rolle einnehmen. Egal, wie wir diese Entwicklung bewerten. Dafür sind die kleinen „smart objects“ geeignet, die Flut an (un)nützen Informationen zu bündeln und zu filtern.
Eine solch große und dann doch wieder “unhandliche” Lösung wird es sicher nicht werden.
Mit Google Glases und anderen Projekten ist die Richtung aber klar: Integrative Lösungen – die vor allem mehr können, als nur eine Sache.
Da es mittlerweile ja “große” Betriebssysteme (Android) auch auf Kameras gibt, wird die Vision bald Wirklichkeit.
Für Werbetreibende ist das natürlich ein nächster Meilenstein: Man kann die Menschen dann an immer mehr Orten und vor allem in allen möglichen Situationen abholen. Ich bin gespannt!
Gruß,
Alexander Richter aus Kiel
Ich denke, gerade der Verzicht auf Spracheingabe beweist, dass das Konzept gut durchdacht wurde. So erschreckend der Gedanke auch ist, an Facebook gefesselt zu sein – ich hätte schon oft das Smartphone lieber liegen gelassen um die Taschen leer zu haben. Ein sehr interessantes und schön umgesetztes Konzept.



























