Ein Team der University of Washington arbeitet an Software, die Videoqualität von Amateur-Geräten nachträglich durch Fotos (ebenfalls von niedrigpreisigen Digitalkameras) verbessern kann, was Auflösung, Farbe, Belichtung angeht.

Diagonaler Schnitt; oben links original, unten rechts verbesserte Version
Die Ergebnisse sind teils dramatisch und sehr beeindruckend. Eine Veröffentlichung des Quellcodes unter GPL steht im Raum.
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Man stelle sich mal vor, in eine billige Nicht-HD-Videkamera wird ein zusätzliches billig-5-Megapixel-Objektiv eingebaut, das in regelmäßigen Abständen Fotos macht.
Nach dem Runterladen auf den Rechner, erstellt die Software ein HD-HDR-Video – aus Material von einer 200€-Kamera.
Tja, und wie immer die wissenschaftliche Crux: Gebt das System - an let's say, because it's up to date - China, und die Jungs und Mädchen drüben machen sich ihre eigene Medienrealität mit noch weniger Aufwand...
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