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2010 » Grafikdesign » Editorial » Plus Mal Minus

Plus Mal Minus

»Plus Mal Minus« ist eine Semesterarbeit, entstanden 2008/09 im Atelier Print des Studiengangs Mediengestaltung an der Fachhochschule Vorarlberg, Österreich. Betreut von Monika Schnell und Lutz Krause. Gedruckt und zusammengefügt in einer limierten Auflage von zwei Exemplaren.

Druckraster wurden ursprünglich entwickelt, um Grauabstufungen im Druck darstellen zu können, wie sie in der Lithografie durch Schraffuren möglich waren. Später entwickelte sich die Autotypie, eine Vorform des heutigen autotypischen Rasters. Inzwischen sind die Drucktechniken so ausgereift, dass man Druckraster mit bloßem Auge nur noch schwer erkennen kann. Doch aus der technischen Notwendigkeit ist längst ein Stilmittel geworden. Autotypische Raster werden in verschiedensten Gebieten und Medien als Gestaltungselement eingesetzt.

»Plus Mal Minus« erklärt im ersten Teil einige Grundbegriffe des Punktrasters um gewisse Grundlagen zu vermitteln. Der zweite Teil zeigt experimentell, wie Punktraster als Gestaltungsmittel eingesetzt werden können, hierbei wird ausschließlich in Verbindung mit Typografie gearbeitet. Ganz bewusst wurde Format und das Medium Leporello gewählt um keinen Lehrbuchcharakter zu vermitteln. »Plus Mal Minus« soll die Vielseitigkeit von Punktrastern zeigen und Gestalter animieren damit exerimentell umzugehen und es einzusetzen.

Simon Wahlers
http://www.simonwahlers.de/



2 Kommentare

felix stumpf

sehr schöne und präzise arbeit. obwohl mich die optik, vor allem das cover sehr stark an den rasterblock, welcher beim hermann schmid verlag erschienen ist, erinnert:

http://www.typografie.de/Unsere-Buecher/Grafikdesign/Clemens-Hartmann_Arne-Schneider/Rasterblock::672.html

Clemens Hartmann

ja, so ne gewisse Ähnlichkeit ist da … ;)

kann den Rasterblock nur empfehlen.

wie groß (breit) issn der Leporello ? bei 0,1 l/cm

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