Design made in Germany

Die Erfolgsgeschichte von Playmobil

Seit 38 Jahren lässt Playmobil die Augen vieler Kinder leuchten. Und auch manch Erwachsener erinnert sich gerne an seine erste Playmobil-Spielfigur. Damals gab es die Figuren nur in grün, blau, rot oder gelb. Das Zubehör war begrenzt.

Playmobil Fußball

Geboren wurden die kleinen Plastikmännchen zur Zeiten der Ölkrise in den 70er Jahren. Damals stiegen die Herstellungskosten für große Kunststoffteile. Die Spielzeugfirma geobra Brandstätter geriet in finanzielle Schwierigkeiten und musste sich mit einer neuen, materialsparenden Lösung aus der Krise retten. Der damalige Firmenchef griff auf eine alte Idee zurück, an die der Leiter der Entwicklung schon vor der Krise gearbeitet hat: kleine Spielfiguren.

Zur Markteinführung 1974 bestand das Sortiment von Playmobil nur aus 19 Artikeln: Bauarbeiter-, Indianer- und Ritterfiguren und dazugehöriges Zubehör wie Indianerzelte, Pferde oder Verkehrszeichen. Obwohl die Auswahl überschaubar war, begann bei den Kindern eine rechte Sammelleidenschaft. Inzwischen bevölkern 2,5 Milliarden Playmobil-Figuren Kinderzimmer auf der ganzen Welt. Mehr als 3.700 Figurenvarianten sind seit 1974 entstanden.

Als 2006 die Fußball-WM in Deutschland ausgetragen wurde, stellte Playmobil die ersten Sportlerfiguren her. Der Fußballer mit dem Kickbein eroberte die Kinderherzen im Sturm. Dieses Jahr wurde die “Große Fußball-Arena im Klappkoffer” zum besten Spielzeug des Jahres gewählt. Die Jury bestehend aus Kindern, Eltern, Fachredakteuren und einem Vertreter des Bundesverbandes der Spielwarenindustrie war sich einig, die hohe Qualität und der Spielspaß überzeugten. Wer sich selbst von der Fußball-Arena begeistern lassen möchte, kann diese beispielsweise bei Galeria-Kaufhof.de finden. Dort gibt es außerdem eine Übersicht über alle Neuheiten, die Playmobil im Jahr 2012 auf den Spielzeugmarkt gebracht hat.

Die Umsatzzahlen bestätigen den Erfolg von Playmobil: 2011 erwirtschaftete die geobra Brandstätter GmbH mit ihren kleinen Plastikfiguren einen Umsatz von 505 Millionen Euro. Das Spielzeug wird auf der ganzen Welt verkauft – England, Benelux, Frankreich, Spanien, Italien, USA, Kanada, Mexiko, Skandinavien, Österreich, Schweiz und Griechenland.

Bild: geobra Brandstätter GmbH


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