Projekt

Lapin Blanc Absinthe – Follow Me Down The Rabbit Hole

Giftgrün, ein brennender Zuckerwürfel, eine hübsche Jugendstil-Dame auf dem Etikett und irgendwie verboten. Diese Merkmal sind es, die seit Jahrzehnten das Bild von Absinth in vielen Köpfen formen.

Die hochprozentige Wermutspirituose auf eine andere, unkonventionellere Art zu präsentieren war der Grund für diese Kollaboration. Designer Funs Kurstjens und der Inhaber von „Dr.Seltsam’s Absinth-Kontor“ Daniel Werle haben sich diese Aufgabe zum Ziel gesetzt. Es galt, eine neue Identität für eine neue Kundschaft zu kreieren. Äußerlich weg von der Bohéme des ausklingenden 19. Jahrhunderts und dem damit beschränkten, gestalterischen Rahmen. Der Inhalt aber ursprünglich und von bester Qualität.

Seit jeher war Absinth ein Getränk der Kreativen und Freigeister und seine Wirkung soll über den  gewöhnlichen Alkoholrausch hinausgehen. Ein Glas Absinth entführe einen in andere Welten, man sähe fantastische Dinge, sagte damals Oscar Wilde. Noch viele Andere, darunter Hemingway und Van Gogh hatten ihre Anekdoten zu Absinth zu erzählen. Ob Lewis Carroll auch ein Absintheur war, ist nicht belegt, aber sein Roman „Alice im Wunderland“ ist randvoll mit skurrilen Ereignissen. Folge dem Weißen Kaninchen und schon bist du im Wunderland. Damit war die Marke geboren: Lapin Blanc Absinthe. Nun ging es darum, ein bekanntes Symbol für Phantasie, das weiße Kaninchen, in ein zeitgemäßes und minimalistisches Design zu bringen. Das ist den beiden gelungen. Das schlichte Design der Flasche verspricht genauso viel Mysterium wie eines der überladenen, klassischen Etiketten. 

Die Geburtsstätte des Absinth liegt in der Schweiz. Um Ursprung und Qualität zu wahren, wird „Lapin Blanc Absinthe“ heute aus heimischem Wermut, Anis, Fenchel und anderen ausgewählten Kräutern nach bester Brenntradition im Val de Travers hergestellt. Die Ruhe und Sorgfalt Schweizer Destillateure machen diesen Blanche zu einem Absinth der Spitzenklasse.

Design
Sugar For All