Projekt

Fleisch und Blut – Medizin, Gesundheit, Gesellschaft

Das Bewusstsein für den Körper, gesundheitliche Fragen und die mentale Befindlichkeit der Menschen wächst immer mehr. Der Zeitschriftenmarkt bietet ein breites Spektrum an Publikationen an, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen: Ob »Apothekenumschau«, »BleibGesund« oder »Vigo Gesundheit« – zumindest für Senioren und Kinder gibt es ein großes Angebot, für die Zielgruppe der Sechzehn- bis Dreißigjährigen allerdings nicht. Wieso nicht? Ist das Thema irrelevant für Vertreter dieser Altersklasse? Dank den Ergebnissen einer breit angelegten Online-Umfrage dürfen wir sagen: Nein, auf keinen Fall! Ob Organspende, Depressionen, Alzheimer oder Geschlechtskrankheiten – das Bedürfnis nach Wissen ist groß.

Aufgrund dessen haben wir im Rahmen unserer Bachelorarbeit ein Konzept und eine Realisierung für ein Print- und ergänzend für ein Onlinemagazin entwickelt, das sich mit Themen rund um die Gesundheit befasst. Die Inhalte hierfür haben wir mithilfe der Umfrageergebnisse selbst generiert und umgesetzt. Manchmal witzig, manchmal böse, aber immer ehrlich berichtet Fleisch und Blut über Forschung, den Körper, die Psyche und Krankheiten. Wie züchtet man Menschenherzen in Schweinen? Wieso dachte man früher Krokodilkot sei ein erfolgversprechendes Verhütungsmittel? Welche Macht übt der Konzern Monsanto verdeckt auf unser Essen und unsere Gesundheit aus?

Eine Bachelorarbeit der Münster School of Design.

Konzept, Gestaltung und Umsetzung
Rachel Determeyer, Annelie Kuipers, Yannic Hefermann

Illustrationen
Jonas Hauss
Lennart Foppe

Betreuung
Prof. Rüdiger Quass von Deyen
Raffaele Tessore B.A.
Stefan Denecke B.A.