Projekt

Buchdrucklettern im FDM-Verfahren

Der Buchdruck ermöglichte erstmals die Produktion von Dokumenten und Büchern in höheren Auflagen und löste damit die bis dahin übliche Praxis der handschriftlichen Vervielfältigung von Schriften ab. Heutzutage hat der Buchdruck in der Druckproduktion an Relevanz verloren, da er im Laufe der Zeit durch effizientere Druckverfahren ersetzt wurde. Jedoch wird er noch immer von Liebhabern originalgrafischer Drucke verwendet und vor allem in der Druckveredelung eingesetzt.

Mein Name ist Erik Seitz und bei dem vorgestellten Projekt handelt es sich um meine Bachelorarbeit im Fach Kommunikationsdesign an der Hochschule Trier. Es sollte untersucht werden, ob die Produktion von beweglichen Lettern für den Buchdruck durch das FDM-Verfahren ergänzt oder sogar ersetzt werden könnte.

Innerhalb eines Semesters entstand ein Schriftkonzept aus vier Schnitten, welches exemplarisch am Beispielwort „Honeypot“ umgesetzt und im FDM-Verfahren produziert wurde. Hiermit wurden je Schnitt ein Plakatmotiv gesetzt und in einer Auflage von 20 Stück im Buchdruck produziert. Hierzu wurde eine manuelle Abziehpresse und leinölbasierte Buchdruckfarbe verwendet.

Zusätzlich entstand eine Projektdokumentation in Form eines Buches, in welchem die während des Semesters durchgeführten Tests und Ergebnisse zusammengefasst sind. Das Buch wurde mit wechselndem originalgrafischen Cover und ausklappbarem Plakat ausgestattet.

Designer
Erik Seitz