Projekt

Identity Letters

Erfahrene Gestalter wissen: die Wahl der richtigen Schrift ist oft Gold wert. Kauf und Verwaltung der zugehörigen Lizenzen hingegen sorgen selten für Jubel Ausbrüche. Grund genug für den Schriftgestalter Moritz Kleinsorge, ein eigenes, bewusst einfach gehaltenes Lizenzmodell für seine Schriften zu entwickeln.

Kleinsorges jüngst eröffnete Schriftschmiede Identity Letters macht damit den Schriftkauf zum Kinderspiel: Schriftanwender brauchen nur noch zwischen zwei verschiedenen Lizenztypen zu wählen. Während bei der »Studio«-Lizenz bereits Desktop- und Web-Einsatz inklusive sind, umfasst die »Publisher«-Lizenz darüber hinaus die Verwendung der Schriften in Apps, E-Books und Broadcasting. Der Clou? Der Preis wird allein über die Anzahl der Arbeitsplätze berechnet. Alle anderen Faktoren wie Seitenaufrufe, Domains oder App-Installationen sind von Haus aus unbeschränkt.

Identity Letters startet mit einer Bibliothek aus elf akkurat geschnittenen, leistungsfähigen Schriften von Moritz Kleinsorge. Einige davon, etwa die »Allrounder«-Superfamilie, sind bereits aus diversen Bestsellerlisten bekannt. Weitere Veröffentlichungen sind in Arbeit.

Der Name Identity Letters ist Programm – im Fokus der neuen Foundry stehen künftig auch Exklusivschriften für starke Unternehmensidentitäten. Kein Wunder: (Custom)Corporate Typefaces waren schon in der Master-Thesis [corporate-typeface.com] des Designers vom Niederrhein das zentrale Thema.

Designer
Moritz Kleinsorge