Projekt

Heilpflanzen und Selbstmedikation – Therapeutische Anwendungen

Das klassische Kräuterbuch war, als es etwa 1450 für die All­gemeinheit zugänglich wurde, ein wichtiger, gebräuchlicher und verlässlicher Alltagsbegleiter. Es wurde vor allem bei der Selbstherapie leichterer Erkrankungen mithilfe von Heilpflanzen zu Rate gezogen.

Heutzutage besitzt das „Kräuterbuch“ nicht mehr ­dasselbe An­sehen wie früher. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Vor allem die zahlreichen Nebenwirkungen synthetisch hergestellter Arzneimittel führen zu einem allmählichen Umdenken in der Gesellschaft, sodass Heilpflanzen in ihrer therapeutischen Bedeutung nicht zu unterschätzen sind.

Das Buch „Heilpflanzen und Selbstmedikation – Therapeutische Anwendungen“ ist ein Nachschlagewerk, das für die Behandlung von leichteren „Alltagserkrankungen“ verwendet werden kann. Die in dem Buch ­enthaltenen Informationen werden mit einer Vielzahl von eigens dafür entwickelten Schaubildern kombiniert und ermöglichen dem Nutzer so eine eigenverantwortliche und sichere Behandlung.

Wichtig
Es ist zu beachten, dass das Behandeln mit Heilpflanzen je nach Beschwerde auf einer ­längerfristig angelegten Therapie beruht. Zudem kann die Therapierung mit Heilpflanzen die Medikation mit synthetischen Arzneimitteln nicht ersetzen. Gerade bei schwereren Erkrankungen hat sie eher eine begleitende Funktion.

Gestalterisches Konzept, inhaltliche Aufarbeitung und Umsetzung
Anja Rauenbusch

Als inhaltliche Grundlage diente vor allem das Medizinbuch “Praxislehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde” von Ursel Bühring