Projekt

Circum

Das Berliner Zeiss-Großplanetarium ist wegen Umbau geschlossen und somit verfolgte Kathleen Raasch für ihre Bachelorarbeit die Frage, wie sich astrowissenschaftliche Inhalte auf experimentelle Weise durch Kommunikationsmedien und Inszenierungen im öffentlichen Raum sichtbar und erlebbar machen lassen, und welche neuen Optionen der Kommunikation aus der wissenschaftlichen Institution innerhalb der Berliner Kulturlandschaft denkbar sind. Daraus entstand ein Konzept für öffentliche Aktionen an beliebten Orten sowie als abenteuerliche Entdeckungsreise durch die Stadt. Dafür gestaltete sie eine Reihe an Installationen, Plakaten, Flyern und einen Onlineauftritt. Die Aktionen thematisieren, unter dem Namen „Circum – Astronomie entdecken und Wissenschaft erleben“, das Licht, Himmelskörper, Dunkle Materie, Klang und Sound der Planeten, Sternkonstellationen und Raumfahrt. Zusammengefasst auf knapp 200 Seiten beschreibt Kathleen Raasch, wie sich das Zeiss-Großplanetarium als modernste Wissenschaftsbühne zeigen sollte und welche Kommunikationsformen und Inszenierungen bis zur Wiedereröffnung öffentlichkeitswirksam sind.

Circum Magazin – Gleichzeitig konzipierte Kathleen Raasch ein neuartiges Astrozine, das die Installationen und szenografischen Aktionen in Berlin begleitet und vertieft. Das Magazin erklärt Fragen aus dem Alltag mit astronomischen Theorien. Circum ist im wissenschaftlichen Format (170×240 mm) gestaltet und hat jeweils 48 Seiten. Zwei Merkmale der Gestaltung sind der fluoreszierende Farbschnitt als Augenmerk in der Dunkelheit sowie eine spielerische Papierhandhabung zur Versinnbildlichung der Thematiken. Die experimentelle Bildsprache und die grafischen Elemente, wie Muster und Hintergrund-Fonts, veranschaulichen die Themen mit dem Ziel, die Gesellschaft für Astronomie und das Planetarium zu sensibilisieren.

Bachelorthesis
Hochschule Anhalt
FB Design Dessau

Student
Kathleen Raasch

Prüfer
Prof. Gerald Christ und
Dipl. Des. André Leonhardt