Projekt

Freimodekultur 2 : Popgender

Eine Publikation der Fachhochschule Bielefeld
Mode befreit! Mode befreit von den Zwängen wenn sie ernst nimmt, was sie auszeichnet. Mode unterdrückt! Mode unterdrückt dann, wenn sie zur Norm wird und eigentlich das, was sie auszeichnet, stets den Blick für das Neue, Unbekannte zu schulen, vergessen hat. Das Magazin Freimodekultur versteht sich als Forum für junge Designer mit dem Ziel, Aufmerksamkeit für jenen modischen Nachwuchs in Deutschland zu wecken, der erkannt hat, dass die Zukunft der Mode sie selbst ist: die Einkleidung des Körpers hinsichtlich seiner sich wandelnden Ausdrucksgebärden, was immer auch heißt, Wünschen nach Zeichen für die Selbstbefindlichkeit und der Außenrepräsentation Ausdruck zu geben. Unter dem Titel Popgender wird der gestalterische Dialog mit aktuellen Fragen zum kulturellen Status der Geschlechter einsehbar. In den Blick fällt die Re-Definition des modischen Körpers, insbesondere dessen Existenz als Stilgeste psychischer Befindlichkeiten. Neben wissenschaftlichen Texten zum Thema stehen Interviews mit den Designern Bruno Pieters und Michael Sontag. Beiträge über junge Nachwuchsdesigner berichten über den Start in die Modebranche. Mit dem Magazin Freimodekultur findet ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Fachhochschule Bielefeld seinen Abschluss im Rahmen dessen über 20 Modeentwürfe und sich daran orientierende fotografische Arbeiten entwickelt wurden – im Kontext von Kunst, Design und Kulturwissenschaft.

Preis
14 Euro

Gestaltung
Colin Dörffler
Martin Major