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Überall und Nirgendwo. Roma–Realität ist ein seltsamer Ort

Es geht ihnen nicht gut. Sie haben weder Tempel noch Städte, sie haben meist nicht einmal Häuser. In der Romantik waren sie die Tagediebe, die Freien und Abenteurer, die in Unschuld die Natur genossen. Heute sind sie meist nur die Fremden, die stören. Das Volk der Roma ist tief in der Geschichte Europas verwurzelt und entwurzelt zugleich, aus– und doch eingeschlossen. Seit ihrer Einwanderung nach Europa im 14. Jahrhundert sind sie einem tiefen Misstrauen und einer zunehmenden Verelendung ausgesetzt. Roma haben keinen Ort. Sie sind die Fahrenden, die Ungeliebten, kulturell und geographisch Heimatlose. Ein verlorenes Volk. Sie verkörperten das Fremde, das Andere schlechthin.

Frieder Oelze beschäftigte sich in seiner Bachelorthesis »Überall und Nirgendwo — Roma–Realität ist ein seltsamer Ort« an der Bauhaus Universität Weimar mit dem Bild der Roma in unserer Gesellschaft. Entstanden ist eine Publikation, die eine seltene Innenansicht des Lebens der Roma durch eine Sammlung von Gesprächen und Bildern gibt.

Bestellen kann man das Buch auf Slanted und Selekkt

Es geht ihnen nicht gut. Sie haben weder Tempel noch Städte, sie haben meist nicht einmal Häuser. In der Romantik waren sie die Tagediebe, die Freien und Abenteurer, die in Unschuld die Natur genossen. Heute ...

Das Buch Stéphane Mallarmés

Über die drei letzten Jahrzehnte seines Lebens beschäftigte sich der 1898 verstorbene, französische Dichter Stéphane Mallarmé mit dem bis heute beinahe unbekannt gebliebenen Konzept eines absoluten Buches, welches mittels totaler Konstruktion einen zufallsfreien, sich unendlich fortschreibenden Text beinhalten sollte. »Das Buch Stéphane Mallarmés« beleuchtet das Fragment dieses geplanten »Buches« und zeigt zugleich eine mögliche Variante dessen auf.

Die formale Konstruktion besteht — angelehnt an Mallarmés Idee einer »Poetik der Konstellationen« — durch das Ordnungssystem der allen Buchseiten unsichtbar zugrunde liegenden Sternkarten-Teile, eines Sternbildes welches ihm während der Arbeit am Buch sichtbar war. Die inhaltliche Konstruktion erfolgt durch die gematrische Auflösung des Fragments in seine Zahlenwerte, wodurch eine rein numerische Basis des Ausgangstextes entsteht, aus welcher der Inhalt immer wieder neu generiert werden kann. Den Buchstaben wird gemäß ihrer Position im Alphabet ein Zahlenwert zugewiesen (a=1). Die Addition der Buchstabenwerte eines Wortes ergibt seinen spezifischen Wortwert, welcher in jedem neuen Kapitel mittels einer Permutationsreihe subtrahiert wird. Die permutierten Wortwerte geben den neuen Wortschatz vor. Kapitelweise verschwinden die Worte vor den Augen des Betrachters, sodass die endgültige Auslöschung des Zufalls innerhalb der Auslöschung des gesamten Inhaltes erfolgt.

Gestaltung, Autorenschaft
Maximiliane Hüls

Fotos
Simon Holischka

Über die drei letzten Jahrzehnte seines Lebens beschäftigte sich der 1898 verstorbene, französische Dichter Stéphane Mallarmé mit dem bis heute beinahe unbekannt gebliebenen Konzept eines absoluten Buches, welches mittels totaler Konstruktion einen zufallsfreien, sich unendlich ...

Brandon Text

Brandon Text is the companion of the famous Brandon Grotesque type family. It has a higher x-height than the Grotesque version and is optimized for long texts, small sizes and screens. This sans serif type family of six weights plus matching italics was designed by Hannes von Döhren in 2012.

Preis
224,99 Euro

Hannes von Döhren
http://www.hvdfonts.com

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