Einrichtungs-Designtrends 2014: Gestalten mit Köpfchen

0 Comments Blog 25.02.2014 - 19:24 Uhr

Die Einrichtungstrends der vergangenen Jahre haben einen klaren Trend zum Minimalismus und verstärkten Umweltbewusstsein gezeigt. Größer ist längst nicht mehr besser und Verbraucher achten beim Kauf von Möbeln immer häufiger darauf, woher das Holz stammt. Energiesparendes Bauen und Einrichten ist nicht nur beliebt, sondern auch zeitgemäß. Früher musste man für umweltfreundliche Möbel meist viel Geld investieren, heute dagegen reicht es, einen genaueren Blick hinzuwerfen.

3 Regeln für die Einrichtung einer Wohnung

  1. Trends: Es gibt Menschen, die müssen immer dem neusten Trend folgen. Das mag bei Kleidung möglich sein, bei der Einrichtung der Wohnung dagegen ist es schwierig, wenn man nicht jedes Jahr renovieren möchte. Im Bereich Einrichtung und Design gibt es jährlich neue Trends, das bedeutet aber nicht, dass man diese unbedingt umsetzen muss. Sie sind eine Inspiration für Menschen, die in jenem Moment ihre Wohnung erneuern möchten.
  2. Planung: Im Zuge der Renovierung und Einrichtung kommt niemand um die Planung herum. Auch wenn der neuste Wohntrend besagt, dass knallige Farben absolut in sind, sollte man überlegen, ob dieser Anstrich überhaupt zur Wohnung und dem eigenen Stil passt. Überlegen Sie sich auch, welche Anforderungen Sie an die Wohnung stellen: Soll sie barrierefrei und kinderfreundlich sein? Möchten Sie hochwertige Möbel kaufen, die ein Leben lang halten?
  3. Umwelt: Das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist in aller Munde und auch Sie sollten darauf achten. Informieren Sie sich über die Herkunft des Holzes der gewünschten Möbel und welche Stoffe in den Farben enthalten sind. Achten Sie auf nachwachsende Rohstoffe und verzichten Sie auf schadstoffbelastete Möbel. Zum Thema „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ stellt das Umweltbundesamt in diesem PDF einen umfassenden Ratgeber zur Verfügung.

5 kreative Einrichtungs-Tipps für moderne Räume

Das sinnvolle Einrichten moderner Wohnräume ist nicht so schwer, wenn man ausgiebig plant und einige grundlegenden Elemente beachtet. Nachfolgend finden Sie fünf Tipps, die Ihnen helfen, Ihren Wohnraum sinnvoll zu gestalten:

1. Einen Mittelpunkt schaffen

Kreieren Sie für jeden Raum einen Mittelpunkt: Im Wohnzimmer können zum Beispiel Sofa, Couchtisch und Teppich das einladende Zentrum bilden. Sofalandschaften müssen nicht zwingend an der Wand stehen, moderne Varianten sind flexibel und sehen auch mitten im Raum gut aus. Wichtig ist, dass genug Platz bleibt, um sich im Raum zu bewegen.

Experimentieren Sie unbedingt mit verschiedenen Möbelstücken, eine Eckcouch muss nicht zwingend in der Ecke platziert werden, auch sie kann den Mittelpunkt des Raumes bilden. Zusammen mit einer großen Stehleuchte und einem schönen Teppich kann sie den alle Blicke auf sich ziehen.

2. Mit Beleuchtung Stimmung schaffen

Bei der Wohnungseinrichtung wird die Beleuchtung häufig vernachlässigt. Das Problem beginnt bereits beim Bau: Die Bauherren befassen sich nicht mit dem Thema und der Elektriker verlegt die Leitungen, ohne dass sie ihren Bedürfnissen entsprechen. Bei der Einrichtung selbst werden Lampen gekauft, die schick aussehen. Erst zu Hause stellt man fest, dass das Licht zu stark ist und blendet.

Folgende Tipps sollten Sie bei der Einrichtung berücksichtigen:

  • Etwa drei bis fünf Leuchten braucht ein Raum – dieser Tipp wird häufig genannt. Er erweckt jedoch den Eindruck, man bräuchte verschiedene Lichtquellen, also Stehleuchten, Wandleuchten und Einbauleuchten. Viele Räume lassen sich aber auch nur mit einer Gruppe, zum Beispiel Wandleuchten, einrichten.
  • Für eine moderne und behagliche Beleuchtung mit unauffälligen Lampen eignen sich Einbauleuchten. Diese eignen sich allerdings nur für weiße Wände.
  • Helle Räume wirken unbehaglich und monoton und hinterlassen den Eindruck, man befinde sich in einem Wartesaal. Dies ist der typische Nebeneffekt einer Deckenleuchte, die sich in der Mitte des Raumes befindet. Besser sind Lichtinseln mit schwächer beleuchteten Bereichen.
  • Arbeits- und Leseleuchten werden weiterhin gerne verwendet. Ihre Funktion ist jedoch problematisch, da die Reflexion auf dem Monitor das Auge stresst. Eine große Stehleuchte, deren Licht nach oben strahlt, ist mehr als ausreichend. Design-Tischleuchten, die nicht störend sind, können dagegen eine schöne Dekorationsmöglichkeit sein.

3. Mit Deko-Elementen Akzente setzen

In Zeiten, in denen der Minimalismus in Wohnungen regiert, erhält die Deko eine wichtige Aufgabe. Ohne eine passende Dekoration wirken große Räume kahl und lieblos. Die einfachste Möglichkeit, das Wohnambiente mit Accessoires aufzufrischen, ist die Verwendung von saisonbedingter Deko. Diese wird viermal jährlich im Frühling, Sommer, Herbst und Winter verwendet und bringt so frischen Wind ins Haus.

  • Platzierung: Achten Sie beim Arrangieren der Dekorationsobjekte darauf, das Zimmer nicht zu überladen. In großen Räumen und modernen Wohnungen wirken passende Vorhänge meist besser als viele kleine Objekte, die im ganzen Raum verstreut sind. Auch die Verwendung von Pflanzen machen große Räume gleich viel einladender. Bei kleinen Räumen ist darauf zu achten, den Raum durch Deko nicht noch kleiner erscheinen zu lassen.
  • Farben: Passend zur jeweiligen Jahreszeit können Sie die Atmosphäre der Saison mit repräsentativen Farben zum Ausdruck bringen. Im Frühling sind das in erster Linie Pastelltöne und helle Farben. Im Winter dagegen kommen Rot, Weiß, Silber und Gold zum Einsatz.

4. Mut zur Farbe zeigen

In vielen Wohnungen dominiert die Farbe weiß an den Wänden. Zwar ist daran grundsätzlich nichts falsch, Farben können einen Raum jedoch beleben und richtig in Szene setzen. Wer keine knalligen Farbtöne wie zum Beispiel das aktuell Angesagte gelb oder lila wünscht, für sind Nude-Töne eine dezente Lösung: Creme, beige sowie zartes rosé. Diese Farben sind freundlicher als weiß, in kleinen Räumen sollte man allerdings mit der Farbe nicht übertreiben, da sie sonst noch kleiner wirken. Besser ist es, nur eine oder zwei Wände farbig zu streichen und die restlichen Wände weiß zu lassen. Bei großen Räumen dagegen kann man ruhig mehr zur Farbe greifen.

5. Kreativität und Charakter zeigen

Am Anfang des Artikels wurde erwähnt, dass man Trends nicht immer folgen kann und sie eher eine Inspiration darstellen. Sie haben jedoch noch ein weiteres Problem: Trends spiegeln nicht unbedingt den eigenen Charakter wieder. Wer einen Raum pink anstreicht, die Farbe jedoch absolut nicht mag, der wird sich natürlich nicht wohlfühlen. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Wohnraumgestaltung das Beste aus allen Elementen zu vereinen:

  • Man inspiriert sich an Trends und wählt diejenigen, die einem gefallen und
  • lässt seiner Kreativität durch die Verwendung von Deko-Elementen freien Lauf.

Durch diese Kombination wird der eigene Wohnraum die Repräsentation des eigenen Charakters – und hier kann man sich richtig wohlfühlen.

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