Das Markenzeichen des Webdesigners – die eigene Webpräsenz

0 Comments Blog 29.09.2014 - 10:45 Uhr

Der Job des Webdesigners ist seit Jahren sehr gefragt. Für einige Menschen ist es ein Hobby, andere investieren viel Zeit und Geld für Studium und Praktika, um als gelehrter Webdesigner später ihr tägliches Brot verdienen zu können. Einigen gelingt es, sich am derzeit hart umkämpften Markt zu etablieren, anderen nicht. Worauf heutzutage kein Webdesigner verzichten kann, ist eine eigene Präsenz im World Wide Web, wo er nicht nur seine Fähigkeiten voller Stolz präsentiert, sondern auch etwas zu seiner Person sagt.

Die Webseiten von Webdesignern könnten verschiedener nicht sein. Wirft man einen Blick auf diese Liste von 95 inspirierenden Webseiten von Web-Design-Agenturen an, wird dies schnell klar. Ob frisch, innovativ, kreativ oder minimalistisch – jeder hat einen ganz eigenen Stil, den er mit seiner Webseite zu Ausdruck bringt. Einigen Menschen gefällt der Stil, anderen nicht. Und genau das ist von großer Wichtigkeit, denn so kann man die Spreu vom Weizen trennen, sprich die potenziellen von den nicht gewollten Kunden.

Die Spreu vom Weizen trennen

Wie kann man einen Kunden nicht wollen, werden sich einige Fragen. Neulinge auf dem Markt werden sich wahrscheinlich über jeden Neukunden freuen, schließlich bringt ihnen dieser einerseits Geld, andererseits wird man ihn später ins Portfolio aufnehmen. Dennoch macht es Sinn, von Anfang an mit Kunden zusammenzuarbeiten, mit denen man sich identifizieren kann, die vom eigenen Stil angesprochen werden und diesen als passend empfinden. Ist dies nicht der Fall und die Harmonie zwischen Webdesigner und Kunde fehlt, kann keine gute Zusammenarbeit stattfinden. Das schadet letztendlich beiden Seiten – sowohl dem Image des Designers als auch dem Budget des Kunden.

Deutsch oder Englisch?

Bei der Wahl der Zielgruppe sollten Webdesigner auch gleich die Frage klären, welche dies genau ist. Mit der Frage befassen sich viele Menschen, wie dieses Beispiel zeigt – und das ist auch gut so. Grundsätzlich sind viele Anfänger der Ansicht, dass man mit einer englischsprachigen Webseite automatisch mehr Kunden anspricht. Zwar mag das theoretisch der Fall sein, weil Englisch von mehr Menschen verstanden wird als Deutsch. Gleichzeitig wächst aber auch die Konkurrenz, schließlich ist man nicht der Einzige, der englisch spricht und Webseiten anfertigt.

Gerade Neulinge im Bereich Webdesign sollten klein anfangen: Klein bedeutet lokal oder regional – natürlich mit einer deutschen Webseite. Ziel ist es, Firmen in der Region vom eigenen Können zu überzeugen. Da sich diese potenziellen Kunden alle im Umkreis befinden, kann man sie sogar persönlich ansprechen. Damit erweckt man mehr Vertrauen, als wenn man sie über diverse Kanäle im Netz anspricht. Wenn man sich einen gewissen Kundenkreis erarbeitet hat – was Monate oder Jahre dauern kann – ist es sinnvoll, auf die Suche nach größeren Kunden zu gehen, die sich in anderen Teilen Deutschlands befinden.

Mobile Webseite oder Responsive-Webdesign?

Nachdem die Frage über die Sprache der eigenen Webseite geklärt ist, folgt eine weitere wichtige Frage, mit der sich der Autor dieses Artikels befasst hat. Wird die eigene Webpräsenz in einem Responsive-Webdesign erstellt oder erstellt man eine separate mobile Webseite.

Warum ist das überhaupt nötig, werden einige fragen. Ganz einfach: In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der mobilen Internet-User bedeutend angestiegen. Sie liegt laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2013 bei 29,7 Millionen, 8,9 Millionen mehr als im Vorjahr. Als Webdesigner ist es somit unmöglich, diese Zielgruppe zu ignorieren.

Die mobile Webseite und das Responsive-Design unterscheiden sich in folgender Hinsicht: Bei Ersterer erstellt man eine zweite Version der eigenen Webseite, die speziell an mobile Geräte angepasst ist. Das Responsive-Design hingegen ist ein Layout, das sich dank CSS automatisch an der Display-Größe des Besuchers der Webseite anpasst.

Der Vorteil der mobilen Webseite liegt darin, dass man genau festlegen kann, was diese Zielgruppe sieht, ohne dass die Änderungen alle anderen beeinflusst. Das bedeutet gleichzeitig aber auch mehr Arbeit, da diese Version separat instand gehalten werden muss. Der Vorteil des Responsive-Designs liegt darin, dass man nur eine Version seiner Webseite pflegen muss. Das spart Kosten und natürlich Zeit. Der Nachteil liegt darin, dass womöglich nicht alle Inhalte der eigenen Webseite für mobile Nutzer geeignet sind, zum Beispiel hochauflösende Bilder und andere komplexe Inhalte.

Folglich ist es sinnvoll, bei besonders aufwendigen Webseiten eine separate mobile Version anzulegen, auch wenn der Aufwand größer ist. Die Besucher werden es dem Betreiber der Seite danken und ihn mit einem längeren Aufenthalt belohnen.

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