Kreative Köpfe: Wie der Mittelstand seinen Wachstum gestaltet

0 Comments Blog 27.05.2014 - 12:08 Uhr

Das Thema Design hat sich in den vergangenen Jahren für viele Menschen zu einem Erfolgsfaktor entwickelt. Ob bei Computern, der Raumgestaltung oder Autos: Design ist immer häufiger das entscheidende Kaufkriterium. Entsprechend wichtig ist das Thema Design für den Mittelstand. Wir erklären in diesem Artikel, wie sich mittelständische Unternehmen ihr Wachstum selbst gestalten können.

Die Investition in Design wurde jahrelang als etwas Optionales angesehen, welches man erst dann beachtung schenkte, wenn es das Budget und der Zeitplan erlaubte. Glücklicherweise haben junge Erfolge in der Branche mittelständische Unternehmen zum Umdenken gezwungen. Die Investition in Design lohnt sich, weil es das Unternehmen erfolgreich macht. Das gilt nicht nur für Großunternehmen wie Apple, sondern auch für den Mittelstand.

Design als Wachstumstreiber

Das Design ist neben Klassikern wie Produktion, Entwicklung und Qualitätsprüfung längst zu einer wichtigen Säule im Bereich der Unternehmensführung geworden. 9 Produkte und ihre begleitenden Serviceleistungen gleichen sich immer mehr. Gleichzeitig reichen Marketing, Finanzen, Recht und Organisationslehre nicht mehr aus, um das Unternehmenspotenzial voll auszuschöpfen. Folglich gewinnen neue Kriterien an Gewicht, dazu gehören Nachhaltigkeit, Image, Kundenorientierung, Botschaften und das angesproche Design.

In der Studie „Leading Business by Design“ hat das britische Design Council drei Schwerpunkte gefunden, wie ein Unternehmen von Design profitieren kann:

  1. Design ist kundenorientiert: Der Nutzen ist groß, wenn das Design Bezug zur Lösung von (Kunden)problemen hat.
  2. Design ist kulturell eingebettet: Es funktioniert am besten, wenn es innerhalb der Organisation eine starke Unterstützung erhält.
  3. Design kann einem Unternehmen Wert geben: Von Design können kleine, mittlere und große Fertigungs- und Serviceunternehmen profitieren.

Das Ergebnis der Integrierung von Design macht sich in der Studie „Design in Britain“ bemerkbar: Laut Design Council verbesserten 39 Prozent aller Unternehmen, die Design in ihrer Firma gezielt einsetzen, sowohl ihre Wettbewerbsfähigkeit als auch Produktivität.

Im Wandel des Berufs

Im Zuge der großen Nachfrage nach Designern hat sich dieses Berufsbild stark verändert. Befragungen und Studien zeigen, dass Designer immer häufiger zum Berater seiner Kunden werden. Folglich werden sie in die komplette Wertschöpfung ihrer Auftraggeber eingebunden. Auftraggeber wünschen sich heute, dass der Designer nicht mehr nur sein Pflichtenheft abarbeitet, sondern Initiative zeigt und sich in andere Prozesse integriert. Bestes Beispiel dafür ist Apple: In einem Interview mit fastcodesign.com sprach der ehemalige Apple-Designer Mark Kawano über den Designprozess innerhalb des Unternehmens. Laut Kawano denkt bei Apple praktisch jeder Mensch, angefangen bei den Ingenieuren bis hin zu dem Marketing-Team, wie ein Designer. Gleichzeitig denken die Designer wie alle anderen Angestellten, sprich sie können ihre Ideen auch im Bereich Marketing einbringen.

Design-Spezialisten sind in der Regel erfolgreicher

Unternehmen, die noch keine spezialisierten Designer besitzen und diese nicht über Nacht in ihre Prozesse einbringen können, haben die Möglichkeit, Profis projektbasiert zu engagieren. Damit sparen sie Zeit, den oder die neuen Designer im Unternehmen zu integrieren. Wie die Jahrestagung 2012 der Allianz deutscher Designer
gezeigt hat, sind Spezialisten erfolgreicher in ihrem Beruf als vergleichbare Betreiber eines „Bauchladens“. Die Grundlage für ihre Spezialisierung ist die gestalterische Handschrift, aber auch die Organisationsform, Konzentration auf einen oder wenige Branchen sowie spezielle Geschäftsmodelle. Solche Spezialisten können Unternehmen helfen, ihre das Design ihrer Produkte kurz- oder langfristig zu verbessern. Die angesprochenen Spezialisten im Bereich Design sind auf industrystock.de zu finden. Das Branchenbuch listet unzählige Design-Unternehmen aus Deutschland und vielen anderen Ländern Europas auf.

Im Rahmen der Spezialisten-Findung können Unternehmen auch Partnerschaften aufbauen, die in eine mögliche Kooperation ausgeweitet werden können. Denn nicht in allen Unternehmen ist die Verwendung von Designern ohne Weiteres möglich. In diesem Fall kann es rentabler sein, mit Spezialisten eine Kooperation einzugehen. Je nach Anforderungen des Projekts müssen beide Seiten ein flexibles Netzwerk erstellen, welches letztendlich zu einem passgenauen Ergebnis führt, welches dem Kunden zu Gute kommt.

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