Gute Organisation für Fotos und andere Werke

0 Comments Blog 18.02.2014 - 09:59 Uhr

Ob Profi oder Hobbyfotograf ist einerlei: Ist die Kamera erst einmal ausgepackt, folgen in der Regel zahlreiche Fotoaufnahmen, die jedoch nach der Fotosession gut sortiert werden müssen. Damit der Überblick auch bei großen Fotomengen erhalten und das neuste Lieblingsfoto schnell auffindbar bleibt, kommt der Foto-Fan nicht an einer guten Organisation vorbei.

Programmdatenbank oder eigene Ordnerstruktur? 

Kleine Helferlein für die Ordnung in den eigenen Bildern bieten sich in der selbst erstellten Ordnerstruktur ebenso wie mit einer Datenbank, die sich in Form kostenfreier und kostenpflichtiger Programme auf dem Markt befinden. Beiden Varianten gemeinsam sollte jedoch eine klare und gleichbleibende Struktur der Ordnernamen sein, die dem Nutzer das Auffinden einzelner Bilder auch nach langer Zeit noch möglich macht: Wird in der Benennung Jahr und Monat und/oder das Fotothema (Veranstaltung, Ereignis, etc.) berücksichtigt, bietet sich bei kleinen und großen Fotomengen eine gleichbleibende Struktur in den Ordnern, welche die Auffindbarkeit deutlich vereinfachen.

Die Eigenerstellung einer Ordnerstruktur ist freier in der Sortierung, das spätere Auffinden jedoch nicht ganz so einfach. Sie lässt sich entsprechend nur bei geringen Fotomengen ohne viel Suchen umsetzen. Während dessen bieten die vielfältigen Programme Zusatzfeatures, durch welche die Fotos nicht nur nach Aufnahmedatum oder Thema, sondern auch mittels individuellen Tags sortiert werden können. 

Diese mit Meta-Angaben vergleichbaren Schlagwörter werden als Exif-Dateien an das Bild angehangen und können bei den meisten Programmen auch aus anderen Bilddatenbanken ausgelesen werden. Schlagwörter wie Motiv, Farbe, Personen oder Ereignisse können somit dauerhaft dem Bild zugeordnet werden. Das Suchen wird maßgeblich erleichtert, da der Nutzer für das Auffinden eines Bildes im Nachhinein keine genauen Kenntnisse über die Umstände der Aufnahme haben muss, um ein spezielles Bild wiederzufinden.

Überblick beim Sortieren, Aussortieren und Nachbearbeiten

Nach jedem Foto-Tag steht das Sortieren und Nachbearbeiten der Fotos an. Hierbei sollten stets nur Kopien der Originalbilder bearbeitet werden, damit die ursprüngliche Aufnahme erhalten bleibt. Ein weiterer Unterordner für die aussortierten Bilder sowie ein Unterordner für die bearbeiteten Motive erhalten die angelegte Sortierung und lassen einzelne Fotos oder ganze Fotostrecken einfach auffinden. 

Das richtige Programm bietet dabei die optimale Hilfestellung für gute Ordnerstrukturen. Unter den kostenfreien haben sich vor allem die Bilddatenbank Google Picasa und XnView von Pierre-E Gougelet eine feste Fangemeinde unter den Fotografen um sich versammelt. Wer hingegen bereit ist, für eine gute Organisation der eigenen Fotos etwas Geld zu investieren, findet in Photoshop Elements, Magix Foto Manager Deluxe, Adobe Lightroom oder ACDSee gute Software-Lösungen, die bei der täglichen Arbeit mit den eigenen Bildern unterstützen. Die gängigen Fotoformate lassen sich mit den kostenfreien Programmen und den Paid-Programmen gleichermaßen verwalten. 
RAW oder JPEG?

RAW-Formate sind zwar aufgrund der hohen Auflösung bei Fotografen sehr beliebt, könnten jedoch in den kommenden Jahren im aktiven Gebrauch ein wenig in den Hintergrund rücken, da die RAW-Formate auf die jeweilige Kamera zugeschnitten sind und die Formate unterschiedlicher Kamerahersteller voneinander abweichen. Zudem weisen RAW (Rohdatenformat) keinerlei Komprimierung auf und beanspruchen sehr viel Speicherplatz. Ein Bild mit 7 Megapixel benötigt demnach auch 7 Megabyte Speicherplatz – was bei einer Vielzahl an Bildern ins Gewicht fällt. Des Weiteren ist zu beachten, dass RAW-Formate meist nicht industriell druckbar sind. Das heißt, wer seine Bilder bei Druckanbietern z.B. als Poster oder auf Leinwand entwickeln lassen möchte, wird letztendlich die gängigen Bildformate wie .jpeg, .tif, .bmp oder .png verwenden müssen.
Wer dennoch nicht auf RAW-Formate verzichten möchte, sollte die Anschaffung von Adobe Lightroom in Betracht ziehen, um dieser Problematik vorzugreifen. 
 
Sicherung nicht vergessen!

Bei aller Freude an der guten Sortierung im digitalen Bilderalbum sollte die Sicherungskopie nicht vergessen werden. Wer seine Fotos ohne Backup auf dem Computer speichert, hat bei PC-Problemen und -Defekten schnell das Nachsehen. Für Fotos eignet sich die Sicherheitskopie auf einer externen Festplatte, auf einem USB-Stick sowie auf CD. Die Ordnerstruktur bleibt dabei erhalten, doch sollten die Bilder als TIFF oder JPG hinterlegt sein.
 

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