Mit T-Shirt Designs zum Nachwuchsdesigner

0 Comments Blog 08.04.2015 - 14:27 Uhr

Jahr für Jahr entwickeln sich immer mal wieder begabte und sehr kreative Jungdesigner, die mit frischen und frechen Ideen für Aufsehen sorgen. Sie zeigen, dass man mit Mut und Vertrauen zum eigenen Können den bekannten Modelabels zwar nicht die Butter vom Brot nehmen kann, aber trotzdem Erfolg haben kann. Wie aus dem Nichts trägt dann mal wieder ein angesagter Promi ein neues Designerstück eines bislang unbekannten Textildesigners und macht Ihn über Nacht zu einem angesagten Modezar. Einen solchen Traum träumen viele begabte Designer, aber so schnell wie es manchmal nach oben geht, geht es auch in die andere Richtung.

Wie man als Designer starten kann

In keinem Beruf ist es leicht Fuß zu fassen und schon gar nicht in der Modebranche, die von begabten Kreativköpfen und großen Labels geprägt ist. Ein Bereich, in dem man schnelle reinwachsen kann, ist der T-Shirt Bereich, da hier Individualität ein meist höheres Ansehen bei den Konsumenten genießt als dies bspw. bei Abendkleidern der Fall ist. Hier zählt die Marke sehr viel.

1. Ausbildung und Theorie

Als Newcomer muss man aber mal irgendwo anfangen und dies beginnt in der Regel mit dem Erlernen der Basics auf einer Modeschule. Wie mit jeder anderen Schulausbildung auch bekommt man hier viel Theorie aber auch einige praktische Skills, die alleine aber niemals reichen um Erfolgreich zu werden. Ein gewisses Maß an Talent, Kreativität, Mut und vor allem Durchsetzungsvermögen sind Eigenschaften, die man hier nicht lernen kann. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte studiert an einer renommierten Universität das Studienfach Modedesign und eignet sich über das Designen hinausgehende Kenntnisse wie Marketing, Fertigungstechnik und textile Warenkunde an.

2. Learning by Doing – Eigene Entwürfe erschaffen

Nichts geht über den eigentlichen Gestaltungs- und Designprozess, der wohl den meisten Designer die größte Freude bereitet. Schließlich hat man deshalb diese Richtung eingeschlagen. Schnell wird man aber merken, dass die Entwürfe und das kreative Tun lediglich 20% dessen ausmachen, was ein erfolgreicher Designer jeden Tag macht.

Am Anfang steht das Herumprobieren, testen und das kreative Ausleben. Hierfür am besten keine teuren Stoffe nehmen, sondern mit älteren Textilien anfangen.

Damit sich ein junges Talent nicht gleich finanziell übernimmt macht es Sinn, die eigenen Designskizzen einem Schneider vorzustellen um ein Muster zu bekommen. Eine andere Möglichkeit bieten sogenannte Online Druckereien, die den eigenen Entwurf mittels Flexdruck-, Flockdruck- oder Digitaldruckverfahren in ein handfestes T-Shirt Produkt verwandeln. Laut Informationen von www.shirt-gestalten.com ist ein solcher Individualdruck bereits ab einem T-Shirt möglich und somit für jeden Jungdesigner erschwinglich.

3. Design am Markt testen

Auch wenn man seine ersten Favoriten herauskristallisiert hat, heißt dies noch lange nicht, dass sie auch am Markt einschlagen werden. Auch hier nur mehr ein Grund, die Produktion und den Druck zunächst nicht selber zu machen sondern einen Dienstleister in Anspruch zu nehmen. Man sollte mit kleineren Auflagen anfangen und in kleineren, lokalen Märkten die Nachfrage testen. Klappt es dort nicht, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit am Weltmarkt auch keinen Abnehmer finden.

Tipp: Besonders geeignet sind hierfür kleine Lokalmärkte, Feste, Modemessen, Veranstaltungen oder auch eine Präsentation in lokalen Modeboutiquen. Viele Ladenbesitzer sind froh wenn Sie Mode anbieten können, die nicht gerade von den großen Handelshäusern kommt und Produkte anbieten können, die kaum ein anderer hat. Auch das Internet ist ein Ort wo man im Kleinen aber im großen Stil sein neues Shirtdesign anpreisen und vorstellen kann.

4. Die eigene Modelinie starten

Sind die ersten Tests erfolgreich gewesen, kann man eine Vergrößerung anstreben und auch über die Gründung einer eigenen Modelinie nachdenken. Hier kommen Designer, die eigentlich nur kreativ tätig sein wollen schnell an Ihre Grenzen, weil sowohl rechtliche Aspekte wie Unternehmensform, als auch betriebswirtschaftliche Faktoren wie Produktivität, Marketing, Marktanalyse und Kostenrechnungen berücksichtigt werden müssen.

Allein Werbung für das eigene Label in Zeitschriften, Zeitungen, im Internet und auf Messen kann schnell sehr viel Geld kosten. Hier kann es Sinn machen Sponsoren ins Boot zu holen oder gar einen „Business Angel“ anzulocken. Wer Glück hat (dies gehört auch dazu), der wird vielleicht tatsächlich von einem Prominenten auserkoren, der das frisch designte T-Shirt bei seinem nächsten Auftritt trägt. Ein solcher medialer „Boost“ bringt stets eine junge Modelinie an seine Kapazitätsgrenzen, ist allerdings die beste Werbung, die man haben kann.

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