Die Uhr – vom Zeitmesser zum Accessoire

0 Comments Blog 02.01.2014 - 17:04 Uhr

Tragen Sie eine Uhr? Viele Menschen werden diese Frage mit einem „Ja“ beantworten. Wenn man allerdings fragt, wie viele Menschen ihre Basisfunktion nutzen, damit ist natürlich die Zeitmessung gemeint, werden sich viele Fragen, warum sie die Uhr überhaupt noch am Handgelenk tragen. Als Zeitmesser wurde die Uhr längst durch Mobiltelefone abgelöst, schließlich kann dieses praktische Gadget so vieles mehr. Und so hat die Uhr im Laufe der Jahre eine völlig neue Aufgabe erhalten: Sie ist ein Accessoire geworden.

Ein Rückblick auf die Geschichte der Uhren

Die Geschichte der ersten Zeitmessgeräte datiert auf das Jahr 4000 v.Chr., wodurch Uhren ein Alter von etwa 6.000 Jahren besitzen. Natürlich hat die erste Uhr nichts mit den heutigen Geräten gemeinsam. Bis zu ihrer heutigen Form erlebte die Uhr zahlreiche Entwicklungen.

Die Ägypter und Sumerer waren die ersten Völker, die den Stand der Sonne, Planeten und des Mondes interpretierten. Im Laufe der Jahre folgten verschiedene Uhren, die die Zeit auf verschiedene Weisen bestimmten. Beginnend mit der Schattenuhr im Jahr 3500 v.Chr. über die Wasseruhr um 1600 v.Chr. bis hin zur Sanduhr im selben Zeitraum.

Den ersten nennenswerten Durchbruch gab es im Mittelalter. Hier wurde das Leben der Menschen erstmals von der Uhrzeit bestimmt. So wurden Turmuhren entwickelt und an Kirchen- und Stadttürmen in Städten befestigt. Klöster verfügten über eigene Turmuhren, um die Gebetszeiten präzise einzuläuten.

In den folgenden Jahren versuchten Uhrenmacher, die Uhr zu verkleinern und in die Häuser aller Menschen zu bringen. Zum Beginn des Zeitalters der Renaissance wurden Uhren mit einem Gehäuse ausgestattet, dass ihr Innenleben vor äußeren Einflüssen schützte. Uhren waren erstmals optisch ein Hingucker. Die Zeitmessung gelangte deshalb auch in den Hintergrund und Uhrenmacher legten viel Wert auf das Design ihrer Zeitmesser. Uhren waren erstmals ein Accessoire, ein wertvolles Möbelstück und werteten das eigene Prestige auf. Uhrenhersteller überboten sich mit der Auswahl an Designs, hochwertigen Materialien und fantasievollen Motiven.

Eine weitere Innovation der Renaissance war die Verkleinerung der Uhr. Durch die Verwendung von Maschinen konnten die Bauteile der Uhren genauer angefertigt werden. Die Präzision ermöglichte auch, dass Uhren immer kleiner wurden. In den darauf folgenden Jahren wurden Uhren so klein, dass sie als Taschenuhren tragbar wurden. Die Taschenuhr wurde später durch die bis heute bekannte Armbanduhr abgelöst.

Die Bedeutung der Uhr heute

Wie zuvor erwähnt, wurden Uhren bereits im Zeitalter der Renaissance vom Zeitmesser zu einem Accessoire und Designobjekt. Als stationäres Gerät konnten sie allerdings nur von Besuchern bewundert werden. Heute sind Armbanduhren dagegen ein Accessoire, das Menschen täglich am Handgelenk tragen. Es kann somit auch praktisch jederzeit von anderen Personen gesehen werden. Hier liegt der große Unterschied zwischen der Rolle der damaligen und heutigen als Accessoire: Eine Uhr der Renaissance wurde einmal ausgewählt und sah immer gut aus. Armbanduhren dagegen sind äußerst vielfältig: Es gibt sie in den verschiedensten Formen und Größen, aus unterschiedlichen Materialien und für verschiedene Zwecke.

Uhrenhersteller haben längst erkannt, dass ihre Uhren nicht mehr alle gleich aussehen können, um sich zu verkaufen. Deshalb produzieren sie viele verschiedene Produktreihen: Klassische, moderne, zeitlose, auffällige und sportliche Uhren. Die zur Swatch Group gehörende Uhrenmarke Rado gehört zu den Unternehmen, die viel Wert auf erstklassiges Design legen. Verschienede Ausführungen der Uhren haben dem Unternehmen seit 1990 viele Design-Auszeichnungen eingebracht.

Neben bekannten Uhrenherstellern, die seit vielen Jahren Uhren produzieren, gesellen sich auch andere Unternehmen zu diesem Bereich. So stellen auch bekannte Designer, die früher nur Kleidung und Parfums produzierten, Uhren her. Sie bringen frischen Wind und Konkurrenz in die Produktsparte der Uhren. Zwar können sie aus technischer Sicht nicht mit traditionellen Uhrenherstellern konkurrieren, ihre Designs dagegen sind für viele Verbraucher sehr ansprechend.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt sehr gut, dass Uhren weiterhin ein wichtiges Accessoire bleiben. Einige Menschen legen mehr Wert auf ihr Design und weniger auf Exklusivität, den Markennamen oder Qualität. Andere dagegen möchten auf die letzten Punkte genauso wenig verzichten wie auf ein ansprechendes Design. Der heutige Markt bietet glücklicherweise für alle Zielgruppen die passende Uhr.

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