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Digital

Weltweit suchen Verlage nach Relevanz und Refinanzierung – doch wie sieht 
sie aus, die Zeitung der Zukunft? Die Designer Christophe Stoll und Johannes Schardt waren auf Streifzug und zeigen zukunftsweisende News-Interfaces, Informationsvisualisierungen, Storytelling-Formate und digital Blätterbares

Artikel von Christophe Stoll und Johannes Schardt

Als die »FAZ« bei ihrem Redesign vor rund zweieinhalb Jahren Bilder auf der Titelseite einführte und die Frakturschrift über Kommentaren ersetzte, kam dies für das konservative Traditionsblatt und viele seiner Leser einer kleinen Revolution gleich. Angesichts der anstehenden Umbrüche in der Medienwelt wirkten die Diskussionen um das Facelifting allerdings schon damals etwas merkwürdig: Die wirkliche Revolution im Zeitschriftenmarkt steht unmittelbar bevor. Und ihre Auswirkungen sind um einiges tiefgreifender als die Frage, ob nun die Fette Gotisch oder die Times Bold Condensed für Überschriften herhalten soll.
Die Leser verlangen heutzutage nicht nur größere Bilder und freundlichere Typografie – ihr Medienkonsum hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Nachrichten erreichen uns heute nicht erst am nächsten Morgen, sondern via RSS-Feeds, Twitter und Co fast in Echtzeit. Der Computer verbindet das geschriebene Wort mit dem Bewegtbild des Fernsehens und bietet darüber hinaus noch Interaktivität. Und da diese Rechner mittlerweile in die Hosentasche passen und jederzeit online sind, erfahren zumindest junge und zukünftige Lesergenerationen Inhalte auf eine gänzlich neue Art. Dazu kommen neue Konkurrenten: Nicht nur, dass Zeitungen auf einmal mit Radio- und Fernsehsendern im Wettbewerb stehen – zum Argwohn vieler Verlage mischen auch ganz andere Firmen im Nachrichtengeschäft mit, etwa der Innovationstreiber Google. Er hat zwar keinen Redakteur auf seiner Gehaltsliste, dafür aber eine ganze Reihe von Produkten wie beispielsweise Google News im Portfolio, die journalistische Inhalte anbieten.
»Für jede neue digitale Plattform werden sich entsprechende Gestaltungs- und Interaktionsmuster entwickeln«, meint Mario Garcia, einer der weltweit erfolgreichsten Zeitungsdesigner. »Gestalter sind herausgefordert, diese sich stetig wandelnden Technologien und Darstellungsformen anhand von Informationsarchitektur und Design zu prägen.« Die Verlage haben das – nach anfänglich äußerst stiefmütterlicher Behandlung der digitalen Medien noch vor fünf bis zehn Jahren – mittlerweile erkannt und stellen sich dieser Aufgabe.

»Times Skimmer« ist ein Alternativ-Interface für www.nytimes.com. Ein klares Raster, eine flache Navigationsstruktur und Tastaturkürzel laden zum schnellen Überfliegen (Skimmen) ein.


Die New York Times Company ist mit ihrem Research & Development Team eine der Vorreiterinnen, wenn es um die Entwicklung von Zeitungskonzepten für morgen geht. Informationsarchitekten, Programmierer und User-Interface-Designer arbeiten hier an Prototypen, experimentieren mit News auf verschiedenen Endgeräten oder evaluieren, wie gut sich Texte auf neuartigen Displays lesen lassen. Auch neue News-Interfaces werden von den »Creative Technologists« entwickelt: Ein Ergebnis dieser Forschungen ist etwa der »Times Skimmer« (to skim, engl.: etwas überfliegen) – ein alternativer Zugang zum »NYT«-Onlineangebot, der sich beispielsweise der Frage widmet, wie sich die immer zahlreicheren und schneller wechselnden Nachrichten denn vielleicht bequemer erschließen ließen.

Statt einer vollgestopften Startseite, die den Leser mit Myriaden von Artikeln und Links bombardiert, zeigt der Skimmer Überschriften in einem aufgeräumten, reduzierten Layout. Dieses können die Leser überdies mittels Templates an ihre Bedürfnisse anpassen, zum Beispiel eines mit reiner Textdarstellung oder eines mit Bildern, entweder in mehrspaltigen Layouts oder als Listenansicht, mit hellem oder dunklem Hintergrund.

Auch das Nachrichtenportal msnbc experimentiert in dieser Richtung und bietet sogenannte »News-Tools« an. Bekanntester Vertreter dürfte der »Spectra Visual Newsreader« sein. Mit ihm stellt man sich sein eigenes Nachrichtenspektrum zusammen, das man anschließend über ein sehr ästhetisches 3D-Interface durchstöbern kann. Der »msnbc News-Skimmer« funktioniert nach einem ähnlichen Konzept, das individualisierbare News in einem farbenfrohen, dreidimensionalen Interface auf einen Bildschirmschoner darstellt.

Mit dem »Spectra Visual Newsreader« von msnbc kann man sich sein eigenes »News-Spektrum« zusammenstellen und mit einem sehr ästhetisch gestalteten 3-D-Interface durchstöbern.

Einer eher gewöhnungsbedürftigen Gattung gehört das msnbc»Newstool« Arcade an: In einfachen Onlinegames mit Namen wie zum Beispiel »NewsBlaster« oder »NewsBreaker« kann sich der User durch aktuelle Nachrichten »ballern«. Auch wenn der Nutzwert hier wohl nicht unbedingt im Vordergrund stehen dürfte, so könnte der Ansatz gerade für junge Zielgruppen einen verlockenden Einstieg in die Auseinandersetzung mit Nachrichten sein. Darüber hinaus zeigt die iPhone-App »mobile zeitgeist« von Daily Zeitgeist, wie ein innovatives News-Interface auf der Grundlage von Google News und ähnlichen Quellen für das iPhone aussehen kann (im World Wide Web funktioniert das ganz ähnlich mit newsmap.jp). Doch die Zeitung der Zukunft braucht noch mehr als lediglich neue Interfaces – sie braucht auch neue Formate. Alternative Storytelling-Formate erfordern mehr denn je die Zusammenarbeit von Journalisten, Gestaltern und Programmierern. Auch hier nimmt die »New York Times« eine Vorreiterrolle ein und zeigt Facetten von Informationen, die bei einer klassischen Text-Bild-Kombination unentdeckt bleiben. Ein Beispiel dafür ist das Projekt »One in 8 Million«, in dem gewöhnliche New Yorker Bürger in Videos außergewöhnliche Geschichten erzählen – zugänglich über ein schlichtes Interface mit interaktiver Leiste. Auf unterhaltsame und visuell ansprechende Weise zeigt dieses neue Format damit neue Aspekte des Alltags in New York.

Ein Multimediafeature der »New York Times« listet entlang einer interaktiven Timeline die Chart-Erfolge von Michael Jackson. Zur Ergänzung gibt es darunter einen Vergleich mit den Platzierungen anderer erfolgreicher Künstler.

Daneben können interaktive Datenvisualisierun-gen abstraktere Zusammenhänge, die auf Zahlen basieren und sich nicht allein mit Bildern oder Videos darstellen lassen, greifbar machen. Nutzer können auf diese Weise Fakten und Hintergründe aus verschiedenen Perspektiven betrachten, an der Oberfläche bleiben oder in die Tiefe gehen und neue Zusammenhänge entdecken. So zum Beispiel im Rahmen eines Multimediafeatures anlässlich des Todes von Michael Jackson: Eine interaktive Zeitleiste illustriert den Erfolg seiner Alben in den Hitparaden. Man kann sie allerdings auch mit den Chart-Platzierungen anderer Gruppen und Musiker wie der Beatles oder von Mariah Carey vergleichen.

Das multimediale Storytelling-Format »One in 8 Million« der »New York Times« präsentiert Ge-schichten normaler New Yorker Bürger in kurzen Videos.
»Google Fast Flip« stellt Artikel unterschiedlicher Quellen als Screenshots dar und lädt zum schnellen, visuellen browsen ein. Dieses aus den Google Labs stammende Interface findet inzwischen auch auf der Startseite von Google News Verwendung.

Unser Verständnis von Nachrichten ändert sich, findet auch Nick Bilton, Buchautor und Redakteur des »New York Times«-Technologieblogs »Bits«. Denn mit den Instrumenten, mit denen wir Nachrichten konsumieren, änderten sich auch unsere Nachrichtenlieferanten: »Wenn mein Nachrichtengerät auch die Updates meiner Freunde aus Social Networks zeigt – dann werden auch sie für mich zu News«, erklärt er und prophezeit: »Wir werden eine Verschmelzung erleben aus dem, was wir bislang als Nachrichten erachtet haben, und einer viel feinkörnigeren, nutzerbestimmten Version von Inhalten.«
Wie aber gehen Verlage mit diesem Wandel, dieser Koproduktion von Usernews um? Sie haben den Mitmachjournalismus schon seit Längerem angenommen – das beweist schon allein der Erfolg des »Bild«-Leserreporters (bis zu 4000 Bilder gehen täglich bei der Redaktion ein) –, und bauen diese Strategie eher noch weiter aus: Smartphone-Ökosysteme wie zum Beispiel das iPhone sind Aufnahme-, Übertragungs- und Darstellungsgerät in einem. So kann man etwa über den Bereich »iReport« der CNN-iPhone-App Themenvorschläge, Bilder oder Berichte einsenden. Denn warum für solche meist einfache Aufgaben professionelle Reporter losschicken, wenn fast überall ein Schreib- und Foto-»Korrespondent« schon vor Ort ist?

Ein Anlass zum Nachdenken über innovative Darstellungsformen und andere Formen des »Bürgerjournalismus« waren für die »New York Times« auch die User-Konversationen über (Blog-)Kommentare und Forenbeiträge, die bekanntlich bei der Meinungsbildung sehr vieler Nutzer eine immer größere Rolle spielen. Im Rahmen der Diskussionen um die Gesundheitsreformen in den USA experimentierte das Multimedia Department der »New York Times« zum Beispiel mit einzelnen rechteckigen Themenblöcken, deren Größe die Zahl der Diskussionsbeiträge der letzten 24 Stunden bestimmte. Die neuesten Kommentare wurden als menschliche Silhouetten dargestellt und waren damit auf erster Ebene sofort sichtbar. Per Klick auf einen Themenkasten erhielt man den gesamten Diskussionsverlauf und konnte sich am Austausch beteiligen.
News und Informationen entstehen damit heutzutage anders. Sie sind nicht nur schnelllebiger. Sie entwickeln sich auch permanent weiter – zum Teil in Kollaboration vieler. Man spricht hier auch von »process journalism«. Google verpackt diese Form des Journalismus mit seinem neuesten Projekt »Living Stories« einfach und direkt zugänglich. In Kooperation mit der »Washington Post« und der »New York Times« fasst es News eines Themas auf einer Seite zusammen, die ständig aktualisiert wird und dadurch nie veraltet. Mittels einer Zeitleiste erhält man einen schnellen Überblick über die häufig sehr komplexen Themen.
Eine »Living Story« erinnert mehr an einen Wikipedia-Eintrag als an die zusammenhanglosen Newsstreams, die wir bisher kennen. Dennoch kommt dabei die Gestaltungsqualität zu kurz – zugunsten technischer Neuerungen und der Anpassung an das hohe Tempo und die heterogenen Quellen moderner Berichterstattung. Es sind nicht mehr Menschen – die Redakteure in Abstimmung mit den Artdirektoren –, die Informationen individuell strukturieren und inszenieren, sondern Algorithmen und vorgegebene generische Formate.

Doch auch Blätterbares hält sich nach wie vor in der digitalen Welt: Schon vor längerer Zeit präsentierte die »New York Times« ihren »Times Reader«, eine Adobe-Air-Applikation mit Einzelseiten zum Blättern. Die Parallele zum klassischen Printprodukt ist gewollt. Im Gegensatz zu einem PDF-Viewer überzeugt der »Times Reader« jedoch mit einer durchdachten Anreicherung sinnvoller Funktionen und einem flexibleren Layout. Ebenfalls zum Durchblättern, jedoch in vollkommen anderer Machart, ist »Fast Flip« von Google Labs. Die Website zeigt Artikel als Screenshots – und auch wenn es zunächst eigenartig erscheinen mag, Texte als Bilder darzustellen, so bietet dies einen unschätzbaren Vorteil: In »Fast Flip« kann man wesentlich schneller durch Artikel browsen, als bei anderen Websites.

Der »Times Reader« ist eine Adobe-Air-Applikation, die in ihrer Gestaltung mit der gedruckten »New York Times« verwandt, aber mit sinnvollen Funktionen angereichert ist, die die Vorteile des digitalen Mediums nutzen.

Geht es um digitale Newsformate mit Seitenlayout, löst derzeit jedoch wohl der Tablet-PC die größte Euphorie aus – sowohl auf Anbieter - als auch auf Konsumentenseite. Als Heilsbringer wird einmal mehr Apple mit seinem iPad gehandelt, denn es verbindet gleich mehrere Vorteile miteinander: Es bietet das Ökosystem App Store – und nährt damit die Hoffnungen der Verlage, journalistische Inhalte bei entsprechend attraktiven Anwendungen doch noch im Internet verkaufen zu können. Die Nutzer können – wie bei Smartphones auch – Informationen konsumieren, wann und wo sie wollen; »Push«-Features versorgen sie automatisch mit wichtigen Neuigkeiten und in derselben Dringlichkeit wie bei einer persönlichen SMS. Doch dabei liefert das iPad – mehr noch als das iPhone – den Komfort eines E-Readers, der auch für Zeitungs- und Magazininhalte optimiert ist.

Die angeschlagene Medienlandschaft sieht in Tablet-Computern – den sogenannten »Slates« (= Schiefertafel) – einen Ausweg aus der Krise. Doch wo bleibt die Neuerung, die Anpassung an neue Formen des Medienkonsums, wenn man Gestaltungsprinzipien aus Printformaten fast unverändert auf digitale Devices überträgt? Hier eine Konzeptstudie des Stockholmer Verlagshauses Bonnier

Bei Auslieferung des iPad ist die News-Anwendung der »New York Times« bereits vorinstalliert – ein Vorstoß, dem viele Verlage folgen dürften. Einige von ihnen veröffentlichten in den letzten Monaten bereits Studien, wie ihre Inhalte auf solchen Tablets inszeniert werden könnten. So entwickelte etwa das Londoner Designstudio Berg (berglondon.com) in Kooperation mit dem Research Lab des schwedischen Verlagshauses Bonnier die Konzeptstudie »Mag+« (in einem Video gibt es dazu mehr Informationen). Ein weiterer Vorschlag zum Umgang mit Magazindesign auf Tablet-Computern – in diesem Fall der »Sports Illustrated« – stammt aus dem Hause Time Inc.
Beide Prototypen wurden zwar ohne konkrete technische Bedingungen entworfen, lassen aber dennoch interessante Gemeinsamkeiten erkennen: Wie beim »Times Reader« basieren die Layouts meist auf in sich geschlossenen Seiten, durch die der Leser blättern kann. Navigationselemente sind häufig überflüssig, weil man die Inhalte direkt anfassen, also beispielsweise per Gesten blättern oder Bereiche vergrößern kann – und nicht mit einer Maus oder Tastatur sowie vielen Buttons, Pfeilen, Icons und Links interagieren muss. Das heißt das Design wird weniger technisch und konzentriert sich mehr auf die Inhalte statt auf die Navigation.
Diese digitalen Zeitungen und Magazine muten wieder mehr wie ihre gedruckten Vorfahren an – jedenfalls auf den ersten Blick. Denn Bilder können auf dem Tablet zum Video, Zitate zu Audiofiles mit O-Tönen und Infografiken zu interaktiven Animationen werden. Artikel lassen sich zudem speichern, mit Anmerkungen versehen, miteinander verknüpfen oder an Freunde weiterleiten.

Dennoch, die gedruckte Zeitung sollte man trotz dieser spannenden und schier unendlichen Möglichkeiten noch nicht abschreiben. »Ich glaube, Papier wird uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben: Es ist billig, massenhaft vorhanden und leicht zu vertreiben«, findet Nick Bilton. »Sobald die Kosten für elektronische Geräte in den nächsten Jahren drastisch fallen, werden wir auch mehr Verknüpfungen von Papier und Pixeln sehen«, ergänzt er und spielt damit auf ein weiteres Zukunftsthema an, das kurz vor der Massentauglichkeit steht: Augmented Reality. Noch wirken die derzeitigen Anwendungen von »Wired«, »Esquire«, »Colors Magazine« und Co etwas unbeholfen und mehr wie Gimmicks ohne wirklichen Mehrwert. Aber mit fortschreitender Technik sind auch sehr spannende Konzepte denkbar: So könnten beispielsweise alle Leser eines Artikels per AR-Code auf dem Bildschirm erscheinen, um in Echtzeit über das Gelesene zu diskutieren. Aber vielleicht beschleunigt sich die Entwicklung der Tablet-PCs und E-Reader auch: Sobald sie erschwinglicher sind und das Lesen auf ihnen weniger ermüdend ist; wenn sie sich gar zusammenfalten oder -rollen und in die Tasche stecken lassen, sind derlei Szenarien dort natürlich wesentlich direkter als über AR-Codes möglich. Dann dürften die Vorteile des gedruckten Papiers tatsächlich schwinden – mit Ausnahme eines letzten Trumpfes: Zeitungen und Magazine haben mit weniger Ablenkung zu kämpfen, ihre Inhalte genießen ungeteilte Aufmerksamkeit und haben so mehr Autoriät. Diese Eigenschaften in die digitale Welt zu übertragen, dürfte eine der schwierigsten Aufgaben sein. Die Medienhäuser stehen nun in jedem Fall aber zunächst vor der Mammutaufgabe, dem neuen Medienkonsum gerecht zu werden und die passenden Finanzierungsmodelle zu finden – einige werden daran wahrscheinlich scheitern. Für Kreative steckt diese Zeit des Umbruchs allerdings voll spannender Herausforderungen. Mehr denn je sind ihre Fähigkeiten gefragt, denn ständig müssen neue Lösungen gefunden werden: etwa für unterschiedliche Bildschirmauflösungen – von kleinen Screens bis hin 
zu High-Definition-Fernsehern –, für sich fortwährend verändernde Interaktionsmuster und Nutzerbedürfnisse. Überstand das Design gedruckter Zeitungen oft Dekaden ohne größere Anpassungen, so sind heutzutage schon die Geräte, für die man journalistische Formate gestaltet, in zehn Jahren nur noch giftiger Elektroschrott. Und so steht eines auf jeden Fall fest: Die Zeitung der Zukunft ist ein Prozess – kein fertiges Produkt.


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