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Ist die (Um)nutzung von öffentlichen Web-Plattformen / -Diensten entgegen ihrer Bestimmung möglich? Kann man zwischen den Zeilen der vorgegebenen Benutzeroberfläche neue, ungewohnte und bislang ungenutzte Ausdrucksmöglichkeiten finden?
Auf der Grundlage dieser Fragestellungen sind Subliminal Playlists („unterschwellige Wiedergabelisten“) entstanden, die zeigen, dass es möglich ist über Spotify Wiedergabelisten zu erstellen, die neben der Musik noch weitere Inhalte mit den Nutzern teilen. Social Media goes Music, Spotify bietet als musikalischer Facebook-Bruder einen Internet-Streaming-Dienst für Musik an.
So kann man durch den Gebrauch einer Subliminal Playlist z.B. den Text der amerikanischen Nationalhymne in eine Songform transformieren, die Rede „I have a Dream“ von Martin Luther King einer größeren Zielgruppe nahebringen oder sogar eine Viral-Marketing-Kampagne für ein Produkt entstehen lassen (z.B. für das neue iPhone oder den neuen iPod), in einem Bereich, der bis dato ungenutzt ist.
Eine Werbemessage in einer Spotify-Wiedergabeliste, die von den neusten Features des iPhone 5 berichtet und über soziale Netzwerke wie Facebook oder Spotify selbst verbreitet wird. Die Möglichkeiten sind vielfältig, da man bei Spotify aus einem Katalog von über 20.000.000. Titeln auswählen kann, täglich über 20.000 neue Titel hinzukommen, es über 20.000.000 aktive Nutzer gibt und der Dienst in 17 Ländern verbreitet ist.
Eine Studienarbeit von Christopher Grabinski und Jens Amende, entstanden 2012 an der FH Düsseldorf im Fachbereich Design bei Prof. Holger Jacobs und Prof. Philipp Teufel.
Christopher Grabinski
http://chrisgrabinski.com
Jens Amende
http://www.jensamende.de
Kommentare
sehr interessanter Gedanke! und die Umsetzung gefällt.













