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Warum Stadt?

Woher kennst du deinen Berliner Freundeskreis?

Unter diesem Titel startete im Mai 2013 eine Online-Umfrage mit dem Ziel, die Zusammensetzung neuer Freundeskreise zugezogener Berliner zu untersuchen. Die Auswertung der Umfrageergebnisse bildete den Einstieg in das Phänomen und eigentliche Thema dieses Buches: Heimatstadt. Als Verbindungsfaktor, als Ausgangspunkt, als Bindeglied für Freundeskreise.

Nur 12,12 Prozent der Neu-Berliner Freundeskreise setzten sich laut meiner Umfrage aus Menschen der gleichen Heimatstadt zusammen. Nach dem Umzug in eine neue Stadt beginnt die Suche nach neuen Bekanntschaften und Freundschaften häufig an der Universität, im Job, beim Sport oder anderen Freizeitaktivitäten. Umso interessanter war deshalb die Tatsache, dass ich Teil eines Freundeskreises bin, in dem außer mir fast alle anderen aus der gleichen kleinen Heimatstadt kommen – aus Plauen.

Als Teil der Gruppe, aber dennoch auch Außenstehende, versuchte ich diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Anhand des Exempels meiner Plauener Freunde thematisiert dieses Buch den Faktor (Heimat)Stadt als Mittelpunkt eines Freundeskreises. Neben der Veranschaulichung entstandener Netzwerke im ersten Teil des Buches wird anhand einer Interview-Gesprächsrunde im Hauptteil versucht zu ergründen, warum Heimatstädtern auf freundschaftlicher Basis der Vorzug gewährt wird und sich der Freundeskreis entsprechend zusammensetzt. Im dritten Teil des Buches wird die starke Gruppenverbundenheit anhand einer Bildstrecke fotografisch veranschaulicht bevor es abschließend zu einem Lösungsansatz des Phänomens kommt.

Format: 20cm x 24,5cm, Umfang: 132 Seiten, Papier: Metapaper extrarough warmwhite 150g/qm von Mohawk, Weiterverarbeitung:, Bindung: Schweizer Broschur, Umschlag: Naturpapier Sand, weiß geprägt, Fotos: ausschließlich analog (eingescannt)

Idee, Konzept und Umsetzung
Anne Winkler

Betreuung
Stephan Fiedler
6. Semester Kommunikationsdesign
HTW Berlin

Woher kennst du deinen Berliner Freundeskreis? Unter diesem Titel startete im Mai 2013 eine Online-Umfrage mit dem Ziel, die Zusammensetzung neuer Freundeskreise zugezogener Berliner zu untersuchen. Die Auswertung der Umfrageergebnisse bildete den Einstieg in das Phänomen ...

Berg Mailing

In order to show the restaurants many services we developed Flyers that can easily stand alone or, combined with the others, add up in form, colour and content referring to the Corporate Design and Interior. Single majuscule letters introduce to the content, every single flyer is made of a paper that matches the service/content. So we have an uncoated creamy paper (W & 1), white recycled paper (À) and matte image printing paper (V). For the 1-year celebration the package is extended with an invitation, whose cover is a full hot foil stamping, just leaving the space for the number. Wrapped in linen structure paper and sealed with the restaurants emblem its being sent to all guests.

Materials
1 | Uncoated creamy paper
1 | Gold hot foil stamping
À | White recycled paper
V | Matte image printing paper
E | Linen structure paper extra white
W | Uncoated creamy paper

Copywriting
Sergej Grusdew

Creative Direction
Christian Vögtlin

Agentur
LSDK

In order to show the restaurants many services we developed Flyers that can easily stand alone or, combined with the others, add up in form, colour and content referring to the Corporate Design and Interior. ...

Die Atombombe im Wunderkerzenkostüm

Ein Essay über Manipulation und Willensfreiheit

Ein unsachliches Sachbuch zu einem unmöglichen Thema: Willensfreiheit. Wer einen Ratgeber erwartet, der zeigt wie wir uns am Besten verhalten müssen, um nicht manipuliert zu werden, sollte sich dieses Buch lieber nicht anschauen. »Die Atombombe im Wunderkerzenkostüm« will nämlich keine Anleitung geben, sondern das Thema aus wissenschaftlicher und völlig subjektiver Sicht beleuchten. Sie wird nicht immer nüchtern bleiben, sondern mitreißen und anstupsen. Und vielleicht sogar ein Bisschen manipulieren, sich selbst Gedanken zu machen.

Wer das will, den erwarten nicht nur Studien, die uns etwas über die Faktoren erzählen, die unseren »freien Willen« einschränken, sondern auch unsachliche Gedanken und Gespräche mit Menschen, die mit diesen Faktoren tagtäglich zu tun haben. Von dem Hypnosetherapeuten, über die Freimaurerin bis zur Domina: sie alle helfen dabei, unserem freien Willen auf die Spur zu kommen.

Zu dem Buch entstand ein Teaser-Heftchen: »Nebelgewitter«. Das Heft, das aus freien assoziativen Texten besteht, soll den Leser verwirrt und neugierig zurücklassen. Das durchblutet nicht nur den Kopf, sondern schafft auch Platz für neue Fragen. Und die können dann bei der Lektüre des Buchs »Die Atombombe im Wunderkerzenkostüm« geklärt werden.

Die intensive Beschäftigung mit dem Thema, das Verfassen sämtlicher Texte, die selbst geführten Interviews und die visuelle Gestaltung von Buch und Heft, ermöglichten eine komplexe und trotzdem für andere zugängliche Annäherung an das Thema. Das Buch, wie auch das Teaser-Heftchen ist voll von Anspielungen und unterschwelligen Elementen, die man nach und nach entdecken kann.

Miriam Hugo
http://www.miriamhugo.de

Ein Essay über Manipulation und Willensfreiheit Ein unsachliches Sachbuch zu einem unmöglichen Thema: Willensfreiheit. Wer einen Ratgeber erwartet, der zeigt wie wir uns am Besten verhalten müssen, um nicht manipuliert zu werden, sollte sich dieses Buch ...