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Multilokalismus – Adobe Stock Visual Trends

In unserer Serie zu den Adobe Stock Visual Trends haben wir euch bereits die beiden Trends Das flüssige Selbst und Stille und Einsamkeit vorgestellt. In diesem Artikel geht es um den visuellen Trend Multilokalismus. In der Reihe Visual Trends 2018 beobachtet und beschreibt Adobe Stock visuelle Trends mit Fokus auf Kommunikationsdesign, Fotografie und Illustration.

Street portrait of a Sikh businessman in London© 202234485 – Adobe Stock

Den Satz »Die Welt ist ein Dorf« haben wir vermutlich alle schon mal gehört. Und tatsächlich ist er treffender denn je, denn die Welt ist gefühlt »kleiner« geworden als sie es noch vor 100 oder gar 30 Jahren war. Günstige und schnelle Flugverbindungen lassen Orte, die früher unerreichbar waren, nur wenige Stunde an uns heran rücken. Freunde in Übersee zu haben ist nichts ungewöhnliches mehr und das Internet lässt uns tagtäglich problemlos an anderen Kulturen und dem Geschehen auf der anderen Seite der Welt teilhaben. Geografische Grenzen spielen beispielsweise in Europa keine große Rolle mehr. Man kann problemlos mit dem Auto von Berlin nach Rom fahren ohne lange Wartezeiten zur Grenzkontrolle einplanen zu müssen. Das alles lässt uns heute eine ausgeprägte komplexe globale Identität entwickeln, die unser Bewusstsein für andere Kulturen schärft.

Inwiefern diese Form des Multilokalismus auch visuellen Einfluss hat, hat Adobe Stock zusammen mit dem Fotografen Andy Smith untersucht. Smith ist Engländer, der in London lebt und in einer solch multikulturellen Stadt den Multilokalismus quasi vor der Haustür hat. Dort leben eine Vielzahl von Einwanderern, die alle ihre eigene Kultur und Bräuche mitbringen und somit das lokale Leben prägen. Andy Smith wurde gebeten diesen Mix der Kulturen und Bräuche fotografisch abzubilden. Er porträtiert Personen unterschiedlicher Kulturen in ihrem Alltag, so dass sehr authentische und diversifizierte Fotos entstehen, die völlig jenseits gestellter Stockfotografie mit Modeln sind und gerade deswegen solchen Charme haben.

Wie unterschiedlich Mutlilokalismus in der Fotografie sein kann, zeigen auch die beiden anderen Fotografen, die in dieser Reihe beleuchtet werden. Der in Schottland ansässige Fotograf Fran Mart taucht in Landschaften ein, die eine gewisse Melancholie mit sich bringen aber auch tiefe Ruhe ausstrahlen und damit quasi ein Gegenpol zu dem quirligen Londoner Leben ist, das Smith abbildet. Das gilt auch für den Sibiren Slava Semenyuta, der in seinen Fotos mit Neonfarben arbeitet und somit im Stil des Neon Surrealism arbeitet. Seine Bilder greifen visuell das »Laute« in der heutigen globalisierten Welt auf.

Ich begrüße sehr den Trend zu mehr Authentitzät und Diversität in der Stockfotografie, denn das »große Dorf« in dem wir leben, hört eben nicht am Ortseingangsschild auf, sondern fängt dort erst an. Es ist daher nur logisch, das auch genau so abzubilden.

Der nächste Trend wird sich mit dem Thema Kreative Realität widmen und wie die unruhigen Zeiten in denen wir leben, die Kunstwelt beeinflussen.

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