Multiscreen Experience

Im letzten Jahr haben wir euch hier im Blog den Design Methoden Finder – ein Online-Tool für Gestalter vorgestellt. Die Arbeit entstand als Projekt im ersten Master-Semester unter anderem von Wolfram Nagel und Valentin Fischer.
Die beiden haben sich im Verlauf ihres Master-Studiums weiter mit Themen wie UX, Research und Design Thinking auseinander gesetzt und so erreichte mich gestern eine E-Mail mit dem Hinweis, dass ihre Masterarbeit den Titel »Multiscreen Experience – Prinzipien und Muster für das Informationsmanagement in der Digitalen Gesellschaft« trägt. Das Ergebnis ist ein Multiscreen Experience Toolkit mit Prinzipien und Mustern für das Informationsmanagement in der Digitalen Gesellschaft, entstanden aus dem Grund, dass den Autoren ein ähnliches Kompendium bisher fehlte. Die Seite (die ganz nebenbei noch hervorragend gestaltet ist), bildet die Auszüge der Master-Thesis ab.
Inhaltlich befasst sich die Master-Arbeit mit der Tatsache, dass Inhalte in Zukunft unterschiedlichen Anforderungen werden genügen müssen, weil verschiedene digitale Endgeräte zum Einsatz kommen werden. Die Autoren haben vier Geräteklassen definitiert: Smartphones, Tablet-PCs, Laptops oder Desktop-PCs und internetfähige TV-Geräte. Für dieses Zusammenspiel bereitet die Arbeit Prinzipien, Muster und Definitionen auf, die für Multiscreen Projekte und das Informationsmanagement in der Digitalen Gesellschaft von Bedeutung sind. Die Macher verweisen im Übrigen deutlich darauf hin, dass es sich dabei um Anregungen und nicht um Patentrezepte handelt.
»Multiscreen Experience bedeutet Informationen geräteübergreifend (für mehrere Screens) ansprechend anzubieten und maximal benutzerfreundlich aufzubereiten.«
Das Projekt ist entstanden an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und wurde betreut von den Professoren Ulrich Schendzielorz und Steffen Süpple.
http://www.multiscreen-experience.com
