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Die Plakate zeigen die drei Schauspielerinnen als supersymmetrisches Portrait. Diese Form des Abbildes gilt in der Darstellung von Portraits aus der Antike bis heute als absolut »schön«. In der digitalen Erzeugung bekommen die Portraits dadurch etwas subtil lebloses, erzeugen einen Moment der Irritation, und werden grotesk. Auf den in keimfreiem weißen Raum abgebildeten Portraits addiert sich die Typografie aus haptischem Plastik in schwarz. Sie erzeugt Assoziationen von Falten, Schnitten, gespritzten Details und kräuselt sich in feinste Konturen auf bis zu DNA-ähnlichen Details aus Spiralen, Fäden und kosmetischen Eingriffen. Begriffe die auch in der Schönheitschirurgie verwendet und angewandt werden. In der Plakatierung wird durch die Dreiteilung ein erneuter Fokus auf die Identitätslosigkeit des Bildnisses des Dorian Gray gelegt. Ein seelenloses Abbild.
Engenhart
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