Projekt

Exunlimited. Interaktiver Touch-Table für Museen

Die bei einem Museumsbesuch gesammelten Eindrücke sind oft flüchtig. Erinnerungen an Gemälde, Skulpturen und andere Kunstwerke verblassen. Das Projekt „Exunlimited“ lässt das Museumserlebnis jederzeit wieder aufblühen und legt verborgene Mehrwerte über Künstler und Kunstwerke frei.

Studierende der Hochschule Darmstadt entwarfen am Beispiel des Städel Museum Frankfurt ein stimmiges Konzept um die Erinnerungen an den Museumsbesuch nachhaltig zu machen.

Ein in der Eintrittskarte integrierter RFID-Chip ermöglicht es Besucherinnen und Besuchern während des Museumbesuchs, ihre liebsten Kunstwerke zu markieren und damit virtuell zu sammeln. Nach der Ausstellung kann dann im Museumscafé an einem interaktiven Touch-Table eine Vielzahl an Zusatzinformationen über die gesammelten Kunstwerke und deren Künstler abgerufen werden. Da die meisten Museumsbesucher nicht alleine ins Museum gehen gibt es einen Monitor in der Tischmitte um die Lieblingswerke mit Freunden zu teilen.

Um die persönlichen Erinnerungen an den Museumsbesuch mit nach Hause zu nehmen, ermöglicht die interaktive Applikation des Touch-Table die Kunstwerke und Zusatzinformationen als individuell gebundenes Buch zusammenzustellen und zu bestellen oder direkt auf Smartphone, Tablet oder Computer zu übertragen. Hierfür wurde eine App entwickelt, die Kunstwerke und Zusatzinformationen jederzeit wieder einsehbar macht und es ermöglicht das Museumserlebnis mit persönlichen Fotos anzureichern. Die App dient als persönlicher Wissensspeicher für Museumsbesuche und bietet auf Basis der gesammelten Kunstwerke und Künstler individuelle Empfehlungen für weitere Ausstellungen, die dem persönlichen Geschmack entsprechen.

Über das gesamte Projekt hinweg hat das Projektteam den nutzerzentrierten Designprozess angewandt, und eng mit Museumsbesuchern und dem Städel Museum zusammengearbeitet um das letztendliche Konzept für weltweit vernetzte Museen zu gestalten.

Projektteam
Alexander Vonnemann
Marisa Wollner
Sara Gottschalk
Ludwig Helsen

3D Visualisierung
Martin Hoppe

Studiengang
Interactive Media Design