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Designgalerie

Die Arbeit stellt verschiedene Protestbewegungen dar und behandelt im allgemeinen die Bedeutung und Entwicklung des Synonyms Protest.
Protest wird als Widerstand, als Form der Kommunikation, als gesellschaftliches Handeln wahrgenommen, gleichzeitig jedoch auf verschiedenste Weisen interpretiert. Die Fragestellung an der wir uns orientieren, lautet verallgemeinert “Was ist Protest?”.

Durch den ständigen Wandel und die Anpassung an verschiedenste Situationen, behandeln wir Protest als nicht direkt greifbares Individum.
Das Ziel des Projekts ist das Erörtern und Hinterfragen von Protestbewegungen und der Wahrnehmung nach Außen. Die Ausarbeitung greift hierbei gleichermaßen die ausübende, sowie die verteidigende Partei von Protesten auf.

Das Projekt in Form eines Hybrids zwischen Schaubild und Magazin bedient sich an Produkten und Formen welche „Protest“ angenommen und entwickelt hat und stellt so eine Zusammenfassung verschiedener Aussagen her.

Als Gestaltungsgrundlage dient ein Ebenensystem, welches, in beiden Teilen der Arbeit jeweils aus einer formalen, theoretischen Ebene und einer aktivistischen, aktiven Ebene besteht.

Die formale Ebene vertritt neben Protesttheorie und Wissenschaft gleichermaßen das Verlangen Protest in einer direkten Form darstellen zu können. Diese Ebene besteht im Schaubild aus einer frei von politischen Einflüssen, allgemein kommunizierender Definition von Protest. Im Magazinteil wird die erste Ebene als Überblick über verschiedene Formen von Protest verwendet welche in die Bereiche Appellativ bis Gewalttätig gegliedert sind.

Die innerhalb des Projekts stattfindenden Proteste unterstützen die These, dass Protest ein unberechenbares Individuum ist und seine Folgen immer von der Assoziation aller beteiligten abhängig sind. Dies geschieht im Schaubild durch Auslöschung ganzer Satzteile der Definition, mit Hilfe einer über Systemfehler generierter Darstellung. Die Rückseite nutzt Formen der Kommunikationsguerilla um die zuvor generierten Aussagen zu verändern. Zusätzlich dazu verdeutlicht eine gesetzmäßige Ebene die Konsequenz und die Radikalität der jeweiligen Aktivismusform gegenüber der Rechtslage. Mit beiliegenden Aufklebern ist es möglich, eine persönliche Stellungnahme in Form von Zensur und/oder inhaltlicher Veränderung einzubringen.

Durch die Parallel zu einander existierenden Ebenen wird dem Betrachter die Möglichkeit gegeben das Thema auf verschiedene Weisen aufzunehmen, zu interpretieren und zu reflektieren. Die Arbeit besitzt, ebenso wie Protest, einen hohen Grad an Individualität und Anpassbarkeit, wodurch ein Aktiver und selbständiger Zugang zum Thema entsteht.

Entstanden 2014 an der FH Dortmund unter der Leitung von Ulrike Brückner.

Eine limitierte, durchnummerierte Auflage von 10 stück lässt sich zur Produktionskostendeckung käuflich erwerben.

Benedict Graf
benedict.graf@gmail.com

Protest ist!

 

Die Arbeit stellt verschiedene Protestbewegungen dar und behandelt im allgemeinen die Bedeutung und Entwicklung des Synonyms Protest.
Protest wird als Widerstand, als Form der Kommunikation, als gesellschaftliches Handeln wahrgenommen, gleichzeitig jedoch auf verschiedenste Weisen interpretiert. Die Fragestellung an der wir uns orientieren, lautet verallgemeinert “Was ist Protest?”.

Durch den ständigen Wandel und die Anpassung an verschiedenste Situationen, behandeln wir Protest als nicht direkt greifbares Individum.
Das Ziel des Projekts ist das Erörtern und Hinterfragen von Protestbewegungen und der Wahrnehmung nach Außen. Die Ausarbeitung greift hierbei gleichermaßen die ausübende, sowie die verteidigende Partei von Protesten auf.

Das Projekt in Form eines Hybrids zwischen Schaubild und Magazin bedient sich an Produkten und Formen welche „Protest“ angenommen und entwickelt hat und stellt so eine Zusammenfassung verschiedener Aussagen her.

Als Gestaltungsgrundlage dient ein Ebenensystem, welches, in beiden Teilen der Arbeit jeweils aus einer formalen, theoretischen Ebene und einer aktivistischen, aktiven Ebene besteht.

Die formale Ebene vertritt neben Protesttheorie und Wissenschaft gleichermaßen das Verlangen Protest in einer direkten Form darstellen zu können. Diese Ebene besteht im Schaubild aus einer frei von politischen Einflüssen, allgemein kommunizierender Definition von Protest. Im Magazinteil wird die erste Ebene als Überblick über verschiedene Formen von Protest verwendet welche in die Bereiche Appellativ bis Gewalttätig gegliedert sind.

Die innerhalb des Projekts stattfindenden Proteste unterstützen die These, dass Protest ein unberechenbares Individuum ist und seine Folgen immer von der Assoziation aller beteiligten abhängig sind. Dies geschieht im Schaubild durch Auslöschung ganzer Satzteile der Definition, mit Hilfe einer über Systemfehler generierter Darstellung. Die Rückseite nutzt Formen der Kommunikationsguerilla um die zuvor generierten Aussagen zu verändern. Zusätzlich dazu verdeutlicht eine gesetzmäßige Ebene die Konsequenz und die Radikalität der jeweiligen Aktivismusform gegenüber der Rechtslage. Mit beiliegenden Aufklebern ist es möglich, eine persönliche Stellungnahme in Form von Zensur und/oder inhaltlicher Veränderung einzubringen.

Durch die Parallel zu einander existierenden Ebenen wird dem Betrachter die Möglichkeit gegeben das Thema auf verschiedene Weisen aufzunehmen, zu interpretieren und zu reflektieren. Die Arbeit besitzt, ebenso wie Protest, einen hohen Grad an Individualität und Anpassbarkeit, wodurch ein Aktiver und selbständiger Zugang zum Thema entsteht.

Entstanden 2014 an der FH Dortmund unter der Leitung von Ulrike Brückner.

Eine limitierte, durchnummerierte Auflage von 10 stück lässt sich zur Produktionskostendeckung käuflich erwerben.

Benedict Graf
benedict.graf@gmail.com

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