Die Subjektivität des Zufalls – Der gezielte Einsatz von Zufälligkeiten zur Entstehung von Neuem
19.08.2012
Info
Der gezielte Zufall ist ein Gegensatz in sich und kann nicht nur als Widerspruch, sondern auch als eine Art Werkzeug betrachtet werden. So erfindet er ständig neue Formen und produziert eine Masse an Ideen ohne die unmittelbare Selektion aufgrund von subjektiver Wertung.
Den Inhalt des Buches stellen wissenschaftliche Exkurse in verschiedene Bereiche dar. Der Hauptaspekt liegt dabei darin, in welchen Bereichen der Zufall bereits eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Neuem gespielt hat. Was gibt es für Beispiele dafür, dass zufällig Entstandenes enorme Auswirkungen auf Entwicklungsprozesse hatte oder grundlegende Veränderungen nach sich zog?
In Zufallsexperimenten wird der Funktionsweise von Zufall auf den Grund gegangen. Wenn man die Prinzipien verstanden hat, kann man diese anwenden, auf neue Bereiche beziehen und sie sich dadurch zu Nutze machen.
Anhand des Sinnbilds eines Kaleidoskops wird die Wirkungsweise des Zufalls veranschaulicht. So chaotisch wie die Teile im Kaleidoskop, verhalten sich auch zufällige Ereignisse. Erst die Spiegel bringen eine Struktur in das Chaos und erreichen so eine ungeahnte Symmetrie und Ästhetik.
Bachelorarbeit im Studiengang Kommunikationsdesign