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Ali Cola – Interview mit Matthäus Frost und Karl Wolfgang Epple

Ali Cola ist ein Statement für mehr Toleranz in rauen politischen Zeiten: Die erste Cola in verschiedenen Hautfarben. Sie sind alle gleich, nur von außen sind sie verschieden. So wie wir Menschen. Alle sechs ­Farben schmecken natürlich genau gleich. Wir sprachen mit Matthäus Frost und Karl Wolfgang Epple von Loved / Thjnk.

Wie entstand das Konzept mit den verschiedenfarbigen Colas?

Wir haben Aydin Umutlu, den Gründer der Ali Cola, über Armin, unseren CCO, kennengelernt. Aydin war damals hauptberuflich Kurierfahrer und ist so auf loved aufmerksam geworden. Uns gefiel seine Cola und wir wussten aber, dass er kein Budget für Werbung haben wird. Wir haben uns also über Colas informiert und dann unter anderem gesehen, dass die Pepsi Crystal wieder auf den Markt kommt. Und wenn man eine Cola weiß machen kann, dann dachten wir uns, muss man sie doch in allen Farben machen können. Oder noch besser: in Hautfarben.

Könntet ihr etwas über den Ablauf des Projektes erzählen?

Wir hatten mehrere Ideen, aber die Cola in Hautfarben war unser klarer Favorit. Der Kunde sah das Gott sei Dank genauso. Eine Idee, die so einfach aussieht, ist in der Umsetzung dann doch manchmal recht kompliziert. So gingen zum Beispiel vier Monate Zeit drauf, die richtigen Farbstoffe zu mischen. Je heller die Töne sind, desto instabiler sind sie. Dann müssen die Flaschen jedes Mal längere UV-Stabilitätstests bestehen und so weiter. Dabei hat uns der Husumer Mineralbrunnen, der Anteile an Ali Cola hat, wunderbar geholfen. Beim Design haben wir alles, was von den Hautfarben ablenkt, konsequent weggelassen. Sogar das übliche Etikett. Unser Etikett ist der Inhalt. Ali Cola: Die Cola in Hautfarben

Welche Reaktionen habt ihr auf das Projekt erhalten? Wie kommt das Produkt auf dem Markt an?

Die Resonanz in den Medien ist überaus positiv. Das war ja auch der Plan. Über das Produkt und seine Botschaft PR zu erzeugen. Auch international gab es erfreulich viele Berichte. Das deutsche Generalkonsulat in Toronto und Esquire Hongkong waren für uns die beiden unerwartesten Beispiele. Auch Galileo hat einen Bericht gedreht. Für Aydin sind Shootings mittlerweile Routine. Und es geht weiter. Im Handel sind wir noch nicht wirklich stark vertreten – das ist ein hartes Geschäft. Deswegen haben wir uns umso mehr gefreut, dass der Onlineshop gut ankommt. Trotz relativ hoher Versandkosten. Aber es gibt wohl viele Fans, die das Sixpack eher als Sammelobjekt sehen. Natürlich gibt es auch wieder die Hater, aber über die zu sprechen ist eure Druckfarbe nicht wert.

Seht ihr Möglichkeiten, das Projekt noch weiterzuentwickeln?

Wenn es nach uns geht, ist der nächste Schritt die 0,2-Liter-Flasche für Bars, Clubs und ­Restaurants. Das ist der Ort, wo wir die Cola gerne hätten. Man bestellt ’ne Cola, bekommt dann ein hellbraunes oder weißes Getränk serviert und ist erst mal irritiert. Und merkt dann, dass man in eine dieser Vorurteil-Schubladen gestolpert ist, und kann mit seinen Freunden am Tisch drüber lachen. Dieses Erlebnis wünschen wir jedem.

Abgesehen davon, Ali Cola zu bestellen und zu trinken – wie kann man das Projekt unterstützen?

Man kann natürlich unsere Facebook-Seite liken. Und wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt, der in irgendeiner Form mit dem Verkauf von Getränken zu tun hat, kann man diesem Bekannten von uns, von Aydin und von Ali Cola erzählen.

Das Interview erschien in der Novum 07.17.

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