Projekt

Das Recto-Verso der Gestaltung

Das Recto-Verso der Gestaltung thematisiert die Notwendigkeit, Wohlstand von materiellem Wachstum zu entkoppeln und regt zum Umdenken auf ökonomischer, gestalterischer und gesellschaftlicher Ebene an.

Die paradoxe Annahme, den Wohlstand einer Gesellschaft am wirtschaftlichen Wachstum messen zu können, entzieht sich der Logik, nach der steigender Verbrauch von Ressourcen und zunehmende Umweltverschmutzung das Ökosystem Erde zerstören. Dieses zu schützen und zu wahren ist Basis allen Lebens und damit auch allen Wohlstands.

Die Vision dieser Publikation liegt darin, Lebensstile zu gestalten, die ohne stetig steigende Konsumansprüche Lebensqualität sichern. Es werden die Phänomene einer sich wandelnden Gesellschaftsform vorgestellt, sowie deren Bedeutung für das Tätigkeitsfeld der Gestaltung. Die Herausforderungen, aber auch die Chancen, die mit diesem Paradigmenwechsel einhergehen, werden ausführlich behandelt. Aus der Vision leiten sich Qualitätswerte ab, die als Leitlinien und Orientierung für Gestaltende zu verstehen sind und darüber hinaus zum Handeln motivieren.

Designer
Juliane Lanig

Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert
Prof. Dr. Dagmar Rinker