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Fragen zum Aufschieben: Kai Brach

Was Du heute kannst besorgen, das …

… verschiebe nicht auf … oh, zwei neue E-Mails, gleich mal schauen …

Häufig sind es die Kleinigkeiten die man gerne mal verschiebt. Was sind die Dinge die Du gerne aufschiebst? Was tust Du stattdessen?

Seltsamerweise trifft bei mir genau das Gegenteil zu. Ich liebe die kleinen Dinge abzuhaken und scheue meist vor den komplexeren Aufgaben zurück. Wenn ich morgens aufstehe und mich 30 neue E-Mails anlächeln, erledige ich die einfachen direkt und verschiebe die auf später, die längere, wohlüberlegte Antworten bedürfen. Es macht Spaß die Dinger nach und nach aus der Inbox zu katapultieren. Dann erstmal Kaffee machen. Für die längeren E-Mails muss ich mich in Stimmung trinken. Das gilt übrigens nicht nur für E-Mails, sondern für quasi alles was ich den Tag über tue.

Hast Du dabei ein schlechtes Gewissen/Gefühl? Und wenn ja warum?

Nicht wirklich. Jeder muss seinen eigenen Rhythmus finden. Wenn man sich zu etwas quält, ist entweder das Ergebnis nicht unbedingt toll oder man braucht doppelt so lange, um es zu tun. Da ich mein eigener Chef bin, kann ich mir (fast immer) den Luxus gönnen To-dos gemäß meiner Stimmungslage abzuhaken. Ich mache mir schon über genügend andere Dinge Gedanken. Sich über Prokrastination zu ärgern führt nur zu mehr Prokrastination und negativen Gedanken.

Warum schiebst Du diese Dinge auf?

Es kommt darauf an, was es ist. Wenn es darum geht einen längeren Text für das Magazin zu schreiben, muss ich einfach in ein einer Schreibstimmung sein. Deadline-Druck wirkt da auch manchmal Wunder. Wenn es aber darum geht die Quartalsabrechnung für den Steuerberater zu machen, schiebe es es auf, weil ich denke, dass es wichtigere Dinge gibt. Der administrative Kram hat noch Zeit am Wochenende, dann habe ich nicht das Gefühl wertvolle „Arbeitszeit“ darauf zu verwenden.

Kämpfst Du aktiv dagegen an? Wenn ja, welche Hilfsmittel/Methoden/Werkzeuge wendest Du an?

Ich glaube das läuft bei mir eher unterbewusst ab. Ich versuche meinen Tag in mehrere Abschnitte aufzuteilen. Morgens arbeite ich oft 1-2 Stunden von zu Hause, dann springe ich auf das Fahrrad und arbeite ein paar Stunden von einem Café, danach entweder ins Büro (Shared Office) oder wieder nach Hause. Die Aufteilung überträgt sich dann auf meine To-dos. „Den Text schreibe ich nach dem Mittagessen von zu Hause aus, wo es wesentlich ruhiger ist.“

Zu guter letzt: was war die letzte Sache die Du aufgeschoben hast? Was hast Du stattdessen gemacht?

Ich versuche seit zirka einem Jahr an einer Idee für ein zweites Magazin zu arbeiten, aber bisher habe ich da keinen Fuss in die Tür bekommen. Heute Mittag habe ich einen Termin um für dieses Projekt ein Interview zu führen. Die Person, die ich interviewe, ist extrem enthusiastisch darüber und ich merke, dass ich danach in der Bringschuld bin. Ich glaube manchmal hilft es, sich auf diesem Wege den Enthusiasmus anderer Leute zu „leihen“ um selbst voran zu kommen.

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