Schluss mit rosa – aber auch mit der Ideologie, Design sei geschlechtsneutral. Denn jede Gestaltung ist unabdingbar mit Gender verknüpft: sowohl in der Arbeitsweisen derer, die gestalten, als auch in den Manifestationen solcher Gestaltung, in Marketing und Werbung und schließlich im Gebrauch.
Aber immer noch wird der Einfluss von Geschlecht im Design (im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen) unterschätzt, gar nicht wahrgenommen oder sogar bewusst negiert.
Darüber wird in dieser ersten deutschsprachigen Konferenz des international Gender Design Network/iGDN* diskutiert. Es werden wichtige Arbeitsfelder erörtert, neue Perspektiven vorgestellt und die gegenwärtige Wirklichkeit von Design kritisch betrachtet – aber wir wollen auch einfach miteinander reden.
Programm:
Themen, die in diesen Gesprächsrunden diskutiert werden könnten:
Eingeladen sind alle, die in irgendeiner Weise mit den vielfältigen Dimensionen von Design zu tun haben und sich ernsthaft mit dem substanziellen Aspekt von Gender und Design auseinandersetzen mögen.
Und am Schluss gibt es eine kurze Mitgliederversammlung des iGDN, zu der alle herzlich eingeladen sind, die bereits Mitglied im iGDN sind oder dieses am 21.11.2014 werden wollen.
Um besser planen zu können, wird um verbindliche Anmeldung gebeten: office@genderdesign.org
* Das „international Gender Design Network“ wurde 2013 auf Initiative von Uta Brandes in New York an der berühmten Parson’s School of Design im Rahmen einer großen internationalen Konferenz gegründet. Mittlerweile existiert es als gemeinnütziger Verein in Deutschland, agiert jedoch von dort aus auch international.
Mehr Infos: http://genderdesign.org