Die 18. Ausgabe des Komma Magazins beschäftigt sich mit dem Thema »Kollision«. Das Zusammentreffen von mindestens zwei Parteien, meist negativ konnotiert wahrgenommen. Allerdings entsteht bei einem solchen Aufeinanderprallen immer etwas Neues. Selbst die zerstörerischen Arten der Kollision, führen zu Erkenntnissen über Fehler und regen das Bedürfnis nach Verbesserung an. Des weiteren können sich aber auch zwei gesonderte Dinge zu etwas Neuem vereinen und voneinander profitieren. Die Komma 18 besteht deshalb aus zwei Teilen welchen verschiedene gestalterische Haltungen zugrunde liegen und somit unterschiedliche Herangehensweisen gefordert haben. Einmal stehen studentische Arbeiten im Mittelpunkt und die Gestaltung nimmt sich zu Gunsten dieser zurück. Dem Gegenüber stehen Interviews, Gastartworks und redaktionelle Texte. Hier steht die spielerische Gestaltung im Mittelpunkt, welche spielerisch mit Formaten, Rastern und Gewohnheiten bricht, um jeden Artikel möglichst interessant darzustellen. Beide Teile, treffen im Magazin immer wieder auf Doppelseiten aufeinander und selbst die Gastartworks kollidieren miteinander. Hierfür haben jeweils zwei externe Designer 50% einer Doppelseite gestaltet, ohne zu wissen wie die anderen 50% aussehen. Diese Kollision durch das übereinanderlegen zweier Teile, wurde mit Hilfe eines Folieneinbandes auf dem Cover weitergeführt, um die beiden Haltungen zu vereinen. Die Ausgabe bezieht keine Stellung, sie zeigt lediglich auf, wie Unterschiede, vielleicht sogar Unvereinbarkeit, nicht zwangsläufig zu Konkurrenz oder Zerstörung führen müssen, sondern Kollisionen auch Räume für Rekombination, Weiterentwicklung und Koexistenz schaffen können.
Chefredakteur
Steffen Hotel
Redaktion
Mareen Hollmann, Julia Haaf, Volker Henze, Myriam Kühn, Kevin Neutz, Steffi Schnuck, Lisa Rudolf
Repro-Fotografie
Francesco Futterer
Gif
Jean-Pierre Meier