Projekt

Die Kunst des Alltags – Grafikdesign in der DDR

Wie wurde in der DDR gestaltet? Wodurch sahen sich die Gestalter beeinflusst und wie reagierten sie beispielsweise auf den Materialmangel?

Das Buch »Die Kunst des Alltags« zeigt eine umfangreiche Auswahl an Arbeiten aus den ­Bereichen der Plakat-, Buch, Schrift- und Signetgestaltung und stellt bedeutende­ Gestalter vor, die in der DDR tätig waren. In fünf Gesprächen berichten zudem sieben Grafikerinnen und Grafiker von ihrer Ausbildung, ihrer Arbeitsweise, ihrem Selbstverständnis als Gestalter und den sie prägenden Einflüssen.

Ein Blick in die durch das holz­haltige­ Papier vergilbten Kataloge, mit ihrem fahlen Offsetdruck und dem lockeren­ Einbandgewebe, verrät trotz all dem: DDR-Grafikdesign ­ist vielseitig, inhaltlich raffiniert, handwerklich präzise und viel bunter als gedacht. ­Immer wieder stößt man beim Blättern auf erfrischende und zeitlose Arbeiten – versunkene Schätze, die es heute zu heben gilt!

Das Buch bildet die Master-Abschlussarbeit von Lena Haubner im Bereich Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar.

19 x 28 cm
Ca. 350 Seiten
Über 750 meist farbige Abbildungen
Festeinband
Schutzumschlag mit Laserstanzung

Autorschaft und Gestaltung
Lena Haubner