Projekt

Typologien der Möbelgestaltung – zukünftige Paradigmen

Ein Buch, das den Prozess der Typologisierung nutzt, um Möbelgestaltern eine Vielzahl neuer Lösungen aufzuzeigen.

Anforderungen an Möbel sind im Direkten abhängig von der Gesellschaft und ihren aktuellen Bedürfnissen. Die Reaktion auf diese stellt den Gestalter nicht selten vor Herausforderungen. Um nutzbare Erkenntnisse gewinnen zu können, hilft eine strategische Vorgehensweise.

Die entwickelte Strategie ermöglicht den Umgang mit gesellschaftlichen Phänomenen und deren Auswirkungen auf den Bereich der Möbelgestaltung. Sie hilft somit, Lösungswege für zukünftige Herausforderungen zu finden.

Mittels einer schrittweisen Vorgehensweise gelingt es dem Gestalter komplexe Zusammenhänge zu erfassen und passende Erkenntnisse schlussfolgern zu können. Es besteht die Möglichkeit neue Gestaltungsansätze zu erzeugen oder bereits bestehende Produkte rückwirkend auf ihre Bedürfniserfüllung zu analysieren. Die Typologisierung – Einordnung von Produkttypen nach ihren ausschlaggebenden Merkmalen – ist hierfür die Grundvoraussetzung.

Im direkten Zusammenhang mit der Betrachtung gesellschaftlicher Phänomene lassen sich gezielt Anforderungen für den angewandten Bereich der Gestaltung ableiten. Die Vorgehensweise schafft es somit, theoretische Ansätze für die Praxis nutzbar zu machen. Es werden bisherige Typologisierungen untersucht und hinterfragt. Das Buch umfasst eine erarbeitete Definition relevanter Begriffe, eine ausführliche Beschreibung verschiedener Nutzungsabläufe der Strategie und die Herleitung beispielhafter Produktkonzepte. Theoretische Erkenntnisse werden anhand der entstandenen Konzepte schrittweise veranschaulicht und verdeutlicht.

Der bewusste Umgang mit Typologien im Bereich der Gestaltung ist als neues Arbeitsmodell zu verstehen. Die systematisierte Herangehensweise bietet die Chance bewusst mit gesetzten Grenzen zu brechen, um neu zu denken. Ziel ist es, die Herleitung und Argumentation neuer oder überarbeiteter Möbel bewusst zu stärken.

Designer
Hanna Goller
Michael Schmid