Buzz Soundart Galerie (1)
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Buzz Soundart Galerie
Projektinfo

Buzz Soundart Galerie
Brand Design von
Alessia Oertel

Markenpositionierung eines avantgardistischen, einzigartigen Ausstellungsraums in Berlin

Im Jahr 2021 wurde ich mit dem Branding für eine Soundart-Galerie beauftragt. Dieser Ausstellungsraum zeigt Klanginstallationen, Live-Performances und Workshops von führenden internationalen Klangkünstlern. Die meisten der Arbeiten sind provokativ und vermitteln ein multisensorisches Erlebnis.

Der Kunde beauftragte mich mit der Namensgebung, der visuellen und verbalen Identität, der Gestaltung der Umgebung und anderen wesentlichen Aspekten des Brandings.

Verbale Identität

Der Inhaber der Galerie hat sich zum Ziel gesetzt, das öffentliche Bewusstsein zu verändern. Er möchte einen Dialog mit einer sehr jungen Generation beginnen. Traditionell ziehen Ausstellungsräume in Deutschland eher ein wohlhabendes Publikum mittleren Alters an. Ich wollte diese Wahrnehmung ändern.

Um die laute und provokante Persönlichkeit der Galerie einzufangen, habe ich beschlossen, sie “Buzz Soundart Galerie” zu nennen. “Buzz” steht sowohl für einen leisen, kontinuierlichen Summton als auch für eine lebendige Atmosphäre.

Ich wollte den einschüchternden Faktor beseitigen, der oft mit traditionellen Kunstgalerien assoziiert wird. Als Teil der verbalen Identität wollen wir die Persönlichkeit der Galerie provokativ und lustig gestalten. Daher auch der Slogan “No sound is safe here”. Die Ausstellungsnamen verfolgen einen ähnlichen Ansatz: Die erste Ausstellung trägt den Namen “This is the End”.

Visuelle Identität

Typografie ist ein zentraler Bestandteil des Erscheinungsbildes. Wörter und Slogans bilden einfache Formen, die sowohl als Wegweiser als auch als Gestaltungselement dienen.

In unserem Großstadtdschungel interagieren Menschen und Maschinen ständig miteinander. Ich habe mich entschieden, Neongelb als primäre Markenfarbe zu verwenden, um einen industriellen und auffälligen Eindruck zu vermitteln.

Um ein Gefühl des Unbehagens zu erzeugen, wählte ich kitschige Bilder von singenden Engeln. Diese Motive habe ich auf Grundlage von Audiosignalen weiter verzerrt.