24 Jahre nach der Ablösung des historischen Zinnenwappens kehrt der VfL Wolfsburg zu seinem traditionellen Vereinszeichen zurück. Das ist aber nicht alles: Das historische Logo ist das Herzstück eines umfassenden und progressiven Markenrelaunches, der gemeinsam mit Fans, Verein, Stadt und Partnern entwickelt wurde.
Die schrittweise Umsetzung startet ab sofort und erfolgt innerhalb der kommenden zwölf Monate. Begleitet wurde die Transformation des VfL Wolfsburg von sasserathNOW x Mutabor, die den Markenbildungsprozess moderierten und den inhaltlichen und visuellen Markenauftritt gestalteten.
Beim Spiel gegen den FC Bayern München am 9. Mai 2026 stellte der VfL gemeinsam mit den Fans seinen neuen Markenauftritt medienwirksam vor. Dazu gehört neben dem Logo ein neues Marken-Narrativ und ein moderner Design-Baukasten.
Gemeinsam mit Fans, Stadt und Partnern: der kollaborative Markenprozess
In einem neunmonatigen Prozess wurde das neue Markensystem nicht von außen entwickelt, sondern entstand – moderiert von den Agenturpartnern – direkt aus dem Herzen des Vereins und seiner Fanszene im engen Schulterschluss mit der VfL Wolfsburg Fußball GmbH, dem VfL Wolfsburg e.V., Vertretern der aktiven Fanszene, der Stadt Wolfsburg und dem Hauptsponsor Volkswagen.
Marc Sasserath, Geschäftsführer von sasserathNOW: »Dieser Markenauftritt ist der Prototyp eines hoch-kollaborativen Prozesses mit unterschiedlichsten Stakeholdern und ihren jeweiligen Perspektiven. Die Initiative von Michael Meeske für diesen moderierten Ansatz zeigt Mut, Klarheit und den Willen zur gemeinsamen Weiterentwicklung bei gleichzeitiger Wertschätzung der Wurzeln. Das Zusammenspiel von Strategie und Design hat hier wieder hervorragend funktioniert. Das schönste Kompliment kam direkt aus der Fanszene: „Ihr habt gesagt, Ihr wolltet zuhören. Ihr habt nicht nur zugehört, ihr habt verstanden.“«
Logo, Farbwelt, Typografie und Wolf-Emblem
Ab sofort trägt der VfL Wolfsburg wieder das Zinnenwappen. Es ist das prägendste Design-Element des Relaunches. Von 1953 bis 2002 führte es bereits den Verein und kehrt nun – digital optimiert – als offizielles Logo zurück. Auffällig ist das neue Wolf-Emblem, das auf Basis eines alten Vereinswappens stilisiert wurde. Dieses wird ab jetzt zum ergänzenden Key Visual der »Wölfe«, wie der VfL auch genannt wird, in der Kommunikation genutzt.
Das neue Farbsystem entspringt direkt der Fan-Tradition und ist abgeleitet aus den Fahnenfarben: Grün-Weiß-Grün – mit zwei Grüntönen. Die neue Hausschrift »VfL Fan« wurde auf Basis der seit Jahren eigens entwickelten Schrift für Spruchbänder und Choreos, neu geschnitten und bestimmt jetzt den Look sämtlicher Kommunikation. Flankiert wird diese Schrift von einer zweiten VfL Hausschrift, die eine abgewandelte Version der Volkswagen Werkschrift ist. Auch dies hat in Wolfsburg Tradition und dokumentiert die Nähe zu Volkswagen.
Haltung statt Nostalgie: Der VfL Wolfsburg kehrt zu seinen Wurzeln zurück
Heinrich Paravicini, Co-Gründer und CCO von Mutabor: »Das Fußball-Branding befindet sich in einem Kulturwandel. Das Bedürfnis nach Echtheit und Werten im KI-Zeitalter gibt gerade die Richtung vor. Der VfL Wolfsburg geht hier einen sehr konsequenten Schritt und zeigt, dass Tradition und Zukunftsorientierung im Fußball Club Branding kein Widerspruch sind. Alles, was wir im Design entwickelt haben, entstammt der authentischen VfL Club- und Fan-Szene. Es ging uns dabei nie darum, ein von der Fanszene ungeliebtes Logo einfach wieder durch den Vorgänger zu ersetzen, sondern um eine ganzheitliche, vorwärtsgewandte Identität.«
Schrittweise Markenumstellung auf allen Kanälen
Auf der Website www.zinnenwappen.de stellt der VfL das Projekt einer breiten Öffentlichkeit in einem Film vor. Auf den Trikots der laufenden Saison und den Medienkanälen wird das Zinnenwappen ab sofort umgestellt. Der neue Auftritt wird dann sukzessive, innerhalb von 12 Monaten, auf allen Medien und Touchpoints eingeführt. So startet der VfL Wolfsburg bereits zur Saison 26/27 mit zwei Trikotsätzen mit dem Zinnenwappen, zur Saison 27/28 werden dann sämtliche Trikots und Trainingsoutfits auf das Zinnenwappen umgestellt sein.