Projekt

Emem Magazin – Ein Magazin über Museen

Emem steht für Museen und für Magazin. Die Symbiose aus beidem ergibt ein multimediales Kommunikationsmedium: Ein digitales Magazin über Museen. Eine Multi-Issue-App für iPads, die sich je Ausgabe auf sehr persönliche Art und Weise einem Museum widmet und hinter dessen Kulissen blicken lässt.

Das Emem Magazin ist das Ergebnis der Abschlussarbeit von Lisa Schmidt an der Hochschule Anhalt (FH) im Bereich Kommunikationsdesign. Das Ausloten der Darstellungs- und Interaktionsmöglichkeiten von digitalen Magazinen auf Tablets, beispielsweise hinsichtlich des mobilen Lesens und der Usability, war Ziel dieses Projekts. Ergebnis ist eine App, die im Landscape- wie im Portraitformat funktioniert um individuellen Nutzeransprüchen gerecht zu werden. Im Querformat werden multimediale Inhalte in den Vordergrund gehoben, im Hochformat die Texte. Inhaltlich und funktional wird Emem dem Fortschritt der Museumslandschaft gerecht, indem es Perspektiven wechselt, ungewöhnliche Themen aufgreift und die Inhalte multimedial und erlebnisreich vermittelt. Das Magazin beleuchtet die menschliche Seite, erzählt persönliche Geschichten und gibt den Lesern damit vielfältige Einblicke, die im Museum nicht ausgestellt werden können. Somit kann ein ganz neuer Zugang zu Museen geboten und Interesse geweckt werden.

In der ersten Ausgabe wird das Buchstabenmuseum Berlin, das sich die Bewahrung und Dokumentation von Reklamebuchstaben zum Ziel gesetzt hat, vorgestellt. Filmisch werden die zwei Gründerinnen Anja Schulze und Barbara Dechant porträtiert und erzählen ihre Geschichte zur Gründung des Museums. Weitere inhaltliche Bestandteile sind unter anderem Expertenstatements, eine animative Chronik, interaktive Fotodokumentationen von ausgesuchten Sammlungsstücken, unterhaltsame Videos und wissensvermittelnde Illustrationen zum Thema Buchstaben.

Preis
€0 / €1,79 – Download

Konzept / Realisierung
Studio Good, Lisa Schmidt