Projekt

Kon Paper #1

Unser Projekt
Eine Zeitung, die mit jeder Ausgabe die Grenzen eines aktuellen und zentralen Schlagwort in verschiedenen Formen des Schreibens, also literarisch-poetischem, ebenso wiewissenschaftlichem und journalistischem, auszuhandeln sucht. Indem wir den Schreibenden nur dieses eine Wort als Ansatz geben, wollen wir mit unserer Zeitung herausfinden, wie weit der jeweilige Begriff auffächerbar ist um so zugleich die Grenzräume von Schreiben und Form selbst auszutesten – Wie poetisch ist das Wissenschaftliche, wie journalistisch ist Poesie, wenn sie in einer Zeitung erscheint? Wie affiziert voneinander sind die Genres Essay, Gedicht und Artikel? Dabei arbeiten wir eng mit zwei Berliner Graphikerinnen zusammen, die die jeweilige Ausgabe nicht nur mit einem wunderbaren Layout sondern auch mit individuellen Illustrationen verschönern.

Zum Titel
Das aus dem lateinischen stammende Präfix Kon bedeutet nicht nur soviel wie mit, zusammen oder miteinander – in Kombination mit Wortstämmen lassen sich mit ihm im Deutschen auch Substantive ebenso wie Adjektive und Verben bilden. Kon steht also nie allein, sondern wird immer in Reihung mit anderen Worten gedacht, die ihm immer neue Bedeutungen einschreiben. So steckt KON ebenso in ‘kontrovers’ und ‘konnotieren’ wie in Kontakt, Kontext, Konfrontation und Kondom.

Preis
1 Euro

Chefredaktion
Pia Lobodzinski

Essay
Lucas Dörre

Wortkunst
Fabian Widerna

Feuilleton
Elisa Purschke

Illustrationen
Sarah Neuendorf

Artdirektion und Design
Julia Hell