Design made in Germany

Designgalerie

»Designer lesen« befasst sich mit der »Persönlichkeit« von Designern und stellt Fragen nach charakterlichen Spezifika sowie möglichen Differenzierungen. Inwieweit lassen sich signifikante Denk- oder Verhaltensweisen definieren, die eine Differenzierung zu anderen Individuen oder Gruppen ermöglicht. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Ausbildung eines bestimmten Charakters Entscheidungen initiiert und definiert. So auch die Wahl des Berufes. Das bedeutet, dass der Designer bestimmte Wesensmerkmale hat, die ihn dazu bringen oder sogar befähigen, diesen Beruf zu ergreifen.

Selbstverständlich sind nicht alle Designer gleich, vielmehr wird versucht eine gewisse Schnittmenge von Charaktereigenschaften zu ermitteln die es ermöglicht, sie zu einer von anderen unterscheidbaren Gruppe zu addieren. Die Genese dieser partiellen Konformität wird dabei auf genetische Faktoren, vor allem aber auf die Erziehung und Prägung durch das soziale Umfeld zurückgeführt.

Anhand dieser These wird der »besondere« Charakter aus der Sicht eines Designers beleuchtet. Im Fokus stehen hier die genaue Beschreibung der charakterlichen Eigenschaften, der damit einher gehenden Distinktion in- und außerhalb der Gruppe sowie die Charakterisierung der Summe aller Designer unter psychologischen, soziologischen und empirischen Aspekten. Im Weiteren aber auch die wesentlichen Unterschiede innerhalb dieser Gruppe sowie das Finden der eigenen Position.

Das erste Instrument zur Charakterisierung ist ein Persönlichkeitstest, an dem über 300 Designer aus Deutschland teilgenommen haben. Die Auswertung zeigt, dass sich die Befragten bei einer großen Bandbreite an möglichen Persönlichkeitstypen nur auf einige wenige festlegen lassen. Des Weiteren werden die gängigen Klischees auf ihre Richtigkeit überprüft. In einem zweiten Schritt wird der Designer unter Betrachtung von Pierre Bourdieus Habitus-Theorie untersucht und in dessen klassentheoretischem Sozialraum-Modell verortet.

Das Resultat setzt sich aus der Bilanz der zuvor erwähnten Analysen und den persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen zusammen. Es liefert eine Beschreibung über die, den Designer charakterisierenden Eigenschaften sowie deren potenzielle Aussage über Laufbahn oder Erfolg. Darüber hinaus zeigt es die Differenzen zwischen Designern und »Nicht-Designern« auf. Hierbei nimmt es vorwiegend Bezug auf die Kommunikation zwischen den beiden Gruppen. Zuletzt werden mögliche Anwendungsfelder dargelegt sowie die Unterschiede und negativen Entwicklungen innerhalb der Szene beschrieben.

Das Cover des Buches wird für jeden Besitzer individuell auf Basis dessen Persönlichkeitsprofils erstellt. Dafür wird eine gekürzte Version des Persönlichkeitstestes durchgeführt, sodass der daraus resultierende Graph auf den Einband aufgebracht werden kann. So wird jedes Buch zu einem Persönlichen, durch den eigenen Charakter beeinflussten Unikat.

144 Seiten
2 Farbiger Riso-Druckt auf BioTop 3, 120g/qm
Einband, Siebdruck auf Gmund 350g/qm
Orange Fadenheftung
170 × 240 × 15 mm

Verfasser, Konzept, Umsetzung und Gestaltung
Michel Guss

Designer lesen — Empirische Typentheorie des Berufsfeldes Designer

»Designer lesen« befasst sich mit der »Persönlichkeit« von Designern und stellt Fragen nach charakterlichen Spezifika sowie möglichen Differenzierungen. Inwieweit lassen sich signifikante Denk- oder Verhaltensweisen definieren, die eine Differenzierung zu anderen Individuen oder Gruppen ermöglicht. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Ausbildung eines bestimmten Charakters Entscheidungen initiiert und definiert. So auch die Wahl des Berufes. Das bedeutet, dass der Designer bestimmte Wesensmerkmale hat, die ihn dazu bringen oder sogar befähigen, diesen Beruf zu ergreifen.

Selbstverständlich sind nicht alle Designer gleich, vielmehr wird versucht eine gewisse Schnittmenge von Charaktereigenschaften zu ermitteln die es ermöglicht, sie zu einer von anderen unterscheidbaren Gruppe zu addieren. Die Genese dieser partiellen Konformität wird dabei auf genetische Faktoren, vor allem aber auf die Erziehung und Prägung durch das soziale Umfeld zurückgeführt.

Anhand dieser These wird der »besondere« Charakter aus der Sicht eines Designers beleuchtet. Im Fokus stehen hier die genaue Beschreibung der charakterlichen Eigenschaften, der damit einher gehenden Distinktion in- und außerhalb der Gruppe sowie die Charakterisierung der Summe aller Designer unter psychologischen, soziologischen und empirischen Aspekten. Im Weiteren aber auch die wesentlichen Unterschiede innerhalb dieser Gruppe sowie das Finden der eigenen Position.

Das erste Instrument zur Charakterisierung ist ein Persönlichkeitstest, an dem über 300 Designer aus Deutschland teilgenommen haben. Die Auswertung zeigt, dass sich die Befragten bei einer großen Bandbreite an möglichen Persönlichkeitstypen nur auf einige wenige festlegen lassen. Des Weiteren werden die gängigen Klischees auf ihre Richtigkeit überprüft. In einem zweiten Schritt wird der Designer unter Betrachtung von Pierre Bourdieus Habitus-Theorie untersucht und in dessen klassentheoretischem Sozialraum-Modell verortet.

Das Resultat setzt sich aus der Bilanz der zuvor erwähnten Analysen und den persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen zusammen. Es liefert eine Beschreibung über die, den Designer charakterisierenden Eigenschaften sowie deren potenzielle Aussage über Laufbahn oder Erfolg. Darüber hinaus zeigt es die Differenzen zwischen Designern und »Nicht-Designern« auf. Hierbei nimmt es vorwiegend Bezug auf die Kommunikation zwischen den beiden Gruppen. Zuletzt werden mögliche Anwendungsfelder dargelegt sowie die Unterschiede und negativen Entwicklungen innerhalb der Szene beschrieben.

Das Cover des Buches wird für jeden Besitzer individuell auf Basis dessen Persönlichkeitsprofils erstellt. Dafür wird eine gekürzte Version des Persönlichkeitstestes durchgeführt, sodass der daraus resultierende Graph auf den Einband aufgebracht werden kann. So wird jedes Buch zu einem Persönlichen, durch den eigenen Charakter beeinflussten Unikat.

144 Seiten
2 Farbiger Riso-Druckt auf BioTop 3, 120g/qm
Einband, Siebdruck auf Gmund 350g/qm
Orange Fadenheftung
170 × 240 × 15 mm

Verfasser, Konzept, Umsetzung und Gestaltung
Michel Guss

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