Plastic Club
Info
Eine kreative Werbekampagne für einen fiktiven Club.
Thema
Die Wahl für das Thema meiner Bachelorarbeit fiel mir nicht sonderlich schwer. Die Arbeiten, die ich während meines Studiums angefertigt habe, beschäftigten sich größtenteils mit den Bereichen Musik oder Sport. Aus diesem Grund war für mich klar, dass auch bei meiner Bachelorarbeit eines dieser Themen im Mittelpunkt stehen soll.
Da ich selbst seit vielen Jahren DJ bin und Erfahrung in diesem Bereich habe, fiel meine Wahl schließlich auf das Thema Schallplatte in weitestem Sinne. Ich entwickelte ein kreatives Konzept für eine Musikveranstaltungs-Reihe. Dieses Konzept ist eine mehrteilige Werbekampagne für eine fiktive Diskothek.
Konzept
In meiner Werbekampagne werden verschiedene Veranstaltungen einer Diskothek, dem fiktiven Plastic Club, in plakativer Form beworben. Die Kampagne erstreckt sich über den Zeitraum eines Jahres, so dass jeden Monat eine Mottoparty beworben wird.
Der Name „Plastic Club“ ist nicht etwa zufällig gewählt, sondern deutet daraufhin, dass in dieser Disko ausschließlich Plastik, genauer gesagt Vinyl, abgespielt wird. Einen CD-Player gibt es im Plastic Club nicht.
Ich habe mich also darauf beschränkt, mit Plattenspielern und Schallplatten zu arbeiten. Dies erhöht den Wiedererkennungswert der Plakate, da durch die Wiederholung der gestalterischen Elemente dem Betrachter klar wird, welcher Institution sie zuzuordnen sind. Die Gestaltungselemente Plattenspieler und Platte werden dabei passend zum Thema dekoriert oder in die Szenerie eingebaut. Der Betrachter erkennt sofort, worum es bei der beworbenen Party geht.
Diese Idee ist einfach und wirkungsvoll. Dadurch, dass ich meine Gestaltungselemente reduziert habe, war es vergleichsweise schwierig, mehrere unterschiedliche Plakate zu gestalten. Eine weitere Vorgabe meinerseits war, dass die Werbeträger immer eine Aufsicht zeigen.
Arbeitsweise
In meiner Bachelorarbeit wollte ich mich unbedingt mit der Fotografie beschäftigen, weil mein Hauptaugenmerk während der letzten Semester auf diesen Bereich gerichtet war.
Die Nachbearbeitung am Computer mit dem Grafikprogramm „Photoshop“ spielt bei der Kampagne für den fiktiven „Plastic Club“ ebenfalls eine große Rolle. Damit wollte ich die Fotos mit meinem eigenen Stil versehen. Die Plakate sind teilweise montiert. Ich habe Wert darauf gelegt, dass nur montiert wird, was aus technischen Gründen oder aus Kostengründen für mich nicht realisierbar gewesen wäre.
Die Fotografien wurden von mir mit meiner eigenen Kamera aufgenommen. Bei den meisten Bildern habe ich mit einem Blitz und einem Reflektor gearbeitet, teilweise auch mit zwei Blitzen. Dabei verwendete ich Aufsteckblitze, die mit einem Lichtformer bestückt waren. Größtenteils benutzte ich bei meiner Arbeit eine Softbox und einen Beauty-Dish.
Aus Platzgründen kann ich nicht alle Plakate hier hochladen. Die komplette Arbeit ist auf meiner Website zu sehen.
Tommy Swazinna
http://www.tommyswazinna.com
