Öffentliches Mobiliar kann mehr sein als funktional – es kann Atmosphäre schaffen, Identität stiften und den Raum prägen. Mit der Bank »ELOA« wurde genau diese Idee umgesetzt: ein schlichtes, zurückhaltendes Möbel, das zugleich selbstbewusst wirkt und sich flexibel in unterschiedlichste Kontexte einfügt.
ELOA wurde, ursprünglich mit dem Namen »Modeste«, im Rahmen der Biennale Internationale Design Saint-Étienne 2025 entwickelt. Sie reagiert subtil auf ihren Standort – sei es im historischen Stadtraum, in Parkanlagen oder in zeitgenössischen urbanen Umgebungen – und lädt zum Verweilen ein. Die klaren, leicht geschwungenen Formen schaffen einen Ort für Begegnung und Pause im öffentlichen Raum.
Die Bank ist mit oder ohne Rückenlehne, vollständig aus Stahl oder mit Sitzfläche aus widerstandsfähigem Robinienholz, in klassischen oder leuchtenden Farben, zu bekommen. So lässt sich ELOA an unterschiedliche Orte, Nutzerbedürfnisse und städtebauliche Kontexte anpassen. Entwickelt wurde sie von Nathanaël Gourdin in Zusammenarbeit mit dem französischen Hersteller Tôlerie Forézienne (TF Urban).
Doch die Bank ELOA ist erst der Anfang: In naher Zukunft entsteht eine ganze Serie von Außenmöbeln – darunter Stühle, Hocker, Tische, Fahrradständer und Abfallbehälter. Alle Objekte folgen einer einheitlichen Formensprache, verbinden Materialvariation mit Flexibilität und sind sowohl für städtische Projekte als auch für Landschaftsparks geeignet. Die Kollektion zeigt, wie Design im öffentlichen Raum über reine Funktion hinaus Wirkung entfalten kann: als integrativer Bestandteil der Umgebung, als identitätsstiftendes Element und als stilvoller Beitrag zur Aufenthaltsqualität.