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Einreichungen

Studierendenprojekt zur Entwicklung von Marke und UX / UI für Mensch-Roboter-Kollaboration

Ein studentisches Designprojekt entwickelte die Marken- und UX/UI-Strategie für das Robotik-Startup Botfellows aus dem Fraunhofer-Umfeld. Im Fokus stand die Herausforderung, einen neuen und technologisch komplexen Markt verständlich zu kommunizieren und in eine klare Sprache und Gestaltung zu übersetzen.

 

Robotik gehört zu den dynamischsten, aber auch komplexesten Technologiefeldern der Gegenwart. In einem studentischen Praxisprojekt an der Macromedia University in Leipzig entwickelten 30 Design-Studierende unter der Leitung von Prof. Tino Schwanemann eine ganzheitliche Marken- und Designstrategie für das Robotik-Startup Botfellows, das Lösungen für die sichere Zusammenarbeit von Menschen und Industrierobotern entwickelt.

Im Mittelpunkt stand nicht nur die visuelle Gestaltung, sondern zunächst das strategische Fundament des Designs. Da der Markt für kollaborative Robotik noch jung und stark technologisch geprägt ist, mussten die Studierenden zunächst analysieren, wie sich das Unternehmen regional und deutschlandweit positionieren kann und wie seine Technologie verständlich vermittelt wird. Die Entwicklung einer klaren Designstrategie wurde damit selbst zur zentralen Aufgabe des Projekts.
    
  Auf dieser Grundlage entstanden Ansätze für die Markenidentität mitsamt Tonalität, Claim und Key Messages, die Kommunikationsmaßnahmen des Unternehmens sowie für die digitalen Interfaces zweier Softwares. Besonders im Bereich UX und UI zeigte sich die Herausforderung, komplexe technische Prozesse, wie etwa Sensorik, Wartung, Automatisierung und KI-gestützte Funktionen, so zu abstrahieren, dass sie für Nutzer intuitiv verständlich und jederzeit nachvollziehbar werden. 
    
Die aktuellen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt, verbunden mit einem hohen Fachkräftemangel, stellen die Branche vor neue Herausforderungen: Mitarbeiter können sich in komplexe Software-lösungen nicht mehr umfangreich einarbeiten oder gar langfristige Schulungen besuchen. Software Interfaces müssen demnach schnell und einfach zu verstehen, transparent und nachvollziehbar aufgebaut, modular strukturiert und “guided” sein.

Vor allem der Service war ein wesentlicher Aspekt in der Entwicklung.
    
„Bei der Arbeit an den Interfaces wurde schnell klar, dass wir nicht nur Software gestalten. Wir entwerfen einen Service, der Menschen hilft, mit komplexer Robotik zu arbeiten und in ständiger Interaktion mit ihr zu sein. Unsere Aufgabe als UX-Designer war es deshalb, die technologischen Prozesse so weit zu abstrahieren, dass sie in der Anwendung verständlich und vertrauenswürdig werden. Gerade in einem so neuen Feld zeigt sich, wie wichtig UX als verbindendes Element zwischen Technologie und Nutzer ist. Und das bedeutet dann auch für das Unternehmen hinter dieser Oberfläche, dass es diesem Anspruch an Service zu erfüllen hat.“ — Cornelius Weiß, UX-Lead im Projekt Botfellows

Gestalterische Abstraktion gehört zu den Kernkompetenzen in der Gestaltung. Während generative KI-Tools heute zwar visuelle Varianten erzeugen können, bleibt die Entwicklung solcher strategischen Übersetzungen und konzeptionellen Modelle eine Aufgabe, die stark vom menschlichen Designprozess geprägt ist. Die künstliche Intelligenz hat ihre Schwierigkeiten damit.

Das Projekt zeigt nicht nur, wie Design ein Unternehmen prägt und auf dem Markt definiert, sondern auch als Vermittler zwischen Technologie und Anwendung wirkt. Und es zeigt, dass strategisches Denken entscheidend ist, um komplexe Innovationen zugänglich, verständlich und überhaupt möglich zu machen.
    Für diese enormen Aufgaben ist die Wahl der richtigen Methoden zur Herangehensweise essenziell.
    
„Gerade in einem technologisch komplexen Feld wie der Robotik zeigt sich, wie wertvoll Design Thinking als Methode ist. Es hilft, zunächst die richtigen Fragen zu stellen, Perspektiven zu wechseln und die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer wirklich zu verstehen. Für die Studierenden war es dabei ein wichtiges Learning, dass Strategie nicht etwas Starres ist: Durch Recherche, Prototyping und Tests kann und muss sie immer wieder hinterfragt und angepasst werden. Design Thinking schafft genau diesen Rahmen: eine Arbeitsweise, die erlaubt, Annahmen zu überprüfen und eine Strategie iterativ weiterzuentwickeln.“ — Prof. Tino Schwanemann

Der Studiengang Design an der Macromedia University verbindet gestalterische Grundlagen mit einem starken Praxisbezug. Studierende arbeiten regelmäßig an realen Projekten mit Unternehmen, Start-ups und Forschungspartnern und lernen dabei, Design nicht nur als ästhetische Disziplin, sondern als strategisches Werkzeug zu verstehen. Im Mittelpunkt stehen dabei zeitgemäße Methoden und die Entwicklung ganzheitlicher Konzepte: Kompetenzen, die besonders heutzutage in technologiegetriebenen Feldern eine zentrale Rolle spielen.

Botfellows: Strategisches Design für ein Fraunhofer-Robotik-Startup

Studierendenprojekt zur Entwicklung von Marke und UX / UI für Mensch-Roboter-Kollaboration

Ein studentisches Designprojekt entwickelte die Marken- und UX/UI-Strategie für das Robotik-Startup Botfellows aus dem Fraunhofer-Umfeld. Im Fokus stand die Herausforderung, einen neuen und technologisch komplexen Markt verständlich zu kommunizieren und in eine klare Sprache und Gestaltung zu übersetzen.

 

Robotik gehört zu den dynamischsten, aber auch komplexesten Technologiefeldern der Gegenwart. In einem studentischen Praxisprojekt an der Macromedia University in Leipzig entwickelten 30 Design-Studierende unter der Leitung von Prof. Tino Schwanemann eine ganzheitliche Marken- und Designstrategie für das Robotik-Startup Botfellows, das Lösungen für die sichere Zusammenarbeit von Menschen und Industrierobotern entwickelt.

Im Mittelpunkt stand nicht nur die visuelle Gestaltung, sondern zunächst das strategische Fundament des Designs. Da der Markt für kollaborative Robotik noch jung und stark technologisch geprägt ist, mussten die Studierenden zunächst analysieren, wie sich das Unternehmen regional und deutschlandweit positionieren kann und wie seine Technologie verständlich vermittelt wird. Die Entwicklung einer klaren Designstrategie wurde damit selbst zur zentralen Aufgabe des Projekts.
    
  Auf dieser Grundlage entstanden Ansätze für die Markenidentität mitsamt Tonalität, Claim und Key Messages, die Kommunikationsmaßnahmen des Unternehmens sowie für die digitalen Interfaces zweier Softwares. Besonders im Bereich UX und UI zeigte sich die Herausforderung, komplexe technische Prozesse, wie etwa Sensorik, Wartung, Automatisierung und KI-gestützte Funktionen, so zu abstrahieren, dass sie für Nutzer intuitiv verständlich und jederzeit nachvollziehbar werden. 
    
Die aktuellen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt, verbunden mit einem hohen Fachkräftemangel, stellen die Branche vor neue Herausforderungen: Mitarbeiter können sich in komplexe Software-lösungen nicht mehr umfangreich einarbeiten oder gar langfristige Schulungen besuchen. Software Interfaces müssen demnach schnell und einfach zu verstehen, transparent und nachvollziehbar aufgebaut, modular strukturiert und “guided” sein.

Vor allem der Service war ein wesentlicher Aspekt in der Entwicklung.
    
„Bei der Arbeit an den Interfaces wurde schnell klar, dass wir nicht nur Software gestalten. Wir entwerfen einen Service, der Menschen hilft, mit komplexer Robotik zu arbeiten und in ständiger Interaktion mit ihr zu sein. Unsere Aufgabe als UX-Designer war es deshalb, die technologischen Prozesse so weit zu abstrahieren, dass sie in der Anwendung verständlich und vertrauenswürdig werden. Gerade in einem so neuen Feld zeigt sich, wie wichtig UX als verbindendes Element zwischen Technologie und Nutzer ist. Und das bedeutet dann auch für das Unternehmen hinter dieser Oberfläche, dass es diesem Anspruch an Service zu erfüllen hat.“ — Cornelius Weiß, UX-Lead im Projekt Botfellows

Gestalterische Abstraktion gehört zu den Kernkompetenzen in der Gestaltung. Während generative KI-Tools heute zwar visuelle Varianten erzeugen können, bleibt die Entwicklung solcher strategischen Übersetzungen und konzeptionellen Modelle eine Aufgabe, die stark vom menschlichen Designprozess geprägt ist. Die künstliche Intelligenz hat ihre Schwierigkeiten damit.

Das Projekt zeigt nicht nur, wie Design ein Unternehmen prägt und auf dem Markt definiert, sondern auch als Vermittler zwischen Technologie und Anwendung wirkt. Und es zeigt, dass strategisches Denken entscheidend ist, um komplexe Innovationen zugänglich, verständlich und überhaupt möglich zu machen.
    Für diese enormen Aufgaben ist die Wahl der richtigen Methoden zur Herangehensweise essenziell.
    
„Gerade in einem technologisch komplexen Feld wie der Robotik zeigt sich, wie wertvoll Design Thinking als Methode ist. Es hilft, zunächst die richtigen Fragen zu stellen, Perspektiven zu wechseln und die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer wirklich zu verstehen. Für die Studierenden war es dabei ein wichtiges Learning, dass Strategie nicht etwas Starres ist: Durch Recherche, Prototyping und Tests kann und muss sie immer wieder hinterfragt und angepasst werden. Design Thinking schafft genau diesen Rahmen: eine Arbeitsweise, die erlaubt, Annahmen zu überprüfen und eine Strategie iterativ weiterzuentwickeln.“ — Prof. Tino Schwanemann

Der Studiengang Design an der Macromedia University verbindet gestalterische Grundlagen mit einem starken Praxisbezug. Studierende arbeiten regelmäßig an realen Projekten mit Unternehmen, Start-ups und Forschungspartnern und lernen dabei, Design nicht nur als ästhetische Disziplin, sondern als strategisches Werkzeug zu verstehen. Im Mittelpunkt stehen dabei zeitgemäße Methoden und die Entwicklung ganzheitlicher Konzepte: Kompetenzen, die besonders heutzutage in technologiegetriebenen Feldern eine zentrale Rolle spielen.

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