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Neues Gesicht für die Universität Augsburg

Mit dem Beginn des Sommersemesters 2010 tritt die Universität Augsburg mit einem neuen Erscheinungsbild an die Öffentlichkeit. Entwickelt wurde das durchdachte Kommunikationskonzept von der Augsburger Designagentur ottmann und poeltl. Herzstück des neuen Corporate Designs ist natürlich das neue Logo, aber auch der Internetauftritt, Vorlagen für Werbemittel, Broschüren und Plakate sowie Hausfarben und Schriften wurden neu definiert.

„Das neue Logo ist modern, unverwechselbar und hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Es steht künftig für unsere Universität und ihre hervorragende Lehre und Forschung. Universitäten und Hochschulen befinden sich im Wettbewerb und müssen sich deshalb klar positionieren. Und das gelingt uns mit diesem neuen Auftritt.“ So begründet Dr. Gabriele Höfner, Referentin für Marketing der Universität Augsburg, die Entscheidung der Universitätsleitung für den Entwurf von ottmann und poeltl.

Gestalterisch und technisch ist das neue Logogramm durch einen einfachen und klaren Aufbau gekennzeichnet. Durch die Verbindungen von negativen und positiven formgebenden Elementen wird eine Einheit geschaffen: das negative „i“ ist Bindeglied zwischen dem Kürzel „Uni“ und dem „A“ für Augsburg. Durch dieses Wechselspiel wirkt das Zeichen sehr lebendig und erfüllt gleichzeitig mit seiner formalen Klarheit und Einfarbigkeit die gestalterischen und inhaltlichen Anforderungen einer komplexen Bildungseinrichtung.

Das neue Logogramm wird ab jetzt auf allen internen und externen Kommunikationsmedien Verwendung finden. Von der Anstecknadel bis hin zur Zeitungsannonce. Nach und nach werden nun die entstanden Vorgaben umgesetzt.
Es wird wohl einige Zeit in Anspruch nehmen bis jeder Bereich auf das neue Corporate Design umgestellt hat, aber ab sofort werden alle neuen Dokumente und Materialien im neuen Erscheinungsbild erstellt.

Der Internetauftritt (www.uni-augsburg.de), die weltweite Visitenkarte, wurde bereits überarbeitet und neu gestaltet. Jeder Fakultät ist nun eine eigene Farbe zugeordnet. Dies kennzeichnet sowohl die Eigenständigkeit der Fakultäten auf der einen Seite, wie auch die Zugehörigkeit zur Universität Augsburg auf der anderen Seite. Oberstes Ziel war es hierbei, dem Internetauftritt als wichtigste Informationsplattform eine klare und strukturierte sowie inhaltlich fundierte Form zu geben.

Ottmann und Pöltl oHG
http://www.ottmann-poeltl.de

www

9 Kommentare

Clemens Hartmann

Universität Augsburg University — ???

für alle die 1 und 1 nicht zusammenrechnen können.

Michael

die ähnlichkeit zu http://bit.ly/cTyiXp ist nicht zu übersehen.

Michael Erik

Wirkt ziemlich hobbymäßig. Dort würde ich nicht studieren wollen.

Clemens Hartmann

> die ähnlichkeit zu http://bit.ly/cTyiXp ist nicht zu übersehen.

die Ähnlichkeit such ich jetzt — find das halb so wild

Karl Avanti

Kaiser Augustus ist schon lange Geschichte. Warum immer wieder die alten Zöpfe?
Ein Schrifzug z.B. mit der Phoenica wäre die “Universität Augsburg” in der Neuzeit angekommen.

Michael Erik

@Karl Avanti: Gegen die Antiqua ist nichts zu sagen. Das schiefe Ding nervt und wenn Du eine Grotesk daneben stellst, fällt es erst recht durch.

Kurt Steinebrunner

Den Hinweis mit der Ähnlichkeit zur Wortmarke der Uni Lausanne, kann ich nur Ansatzweise nachvollziehen. Seien wir doch mal ehrlich, solche vermeintlichen Ähnlichkeiten gibt es doch immer wieder. Das tut der Eigenständigkeit und Qualität des Logos der Uni Augsburg, meiner Ansicht nach, keinen Abbruch. Ich finde auch das Corporate Design in seiner Gesamtheit gelungen.

Michael Erik

Diese vermeintliche Ähnlichkeit kann ich auch kaum erkennen. Es gibt kein Patent auf die Abkürzung Uni oder auf den i-Punkt.
@Kurt Steinebrunner: Wieso findest Du es “auch” gelungen? Bisher habe hier nur alle Kritik geäußert und die ist auch berechtigt: Das Logo wirkt wie von einem Farbrikantensohn für 70er-Jahre-Haushaltsgeräte entworfen.
Die Manual-Doppelseite ist total spießig. Die Universtät-Verdoppelung – das einzig Originelle – ist nicht durchgehalten und die Farben gelborange und orangegelb sowie hellblau und mittelhellblau wird man selbst bei guter Drucktechnik nicht aus dem Kopf wiedererkennen und unterscheiden können, wenn sie einzeln auftauchen.

Kurt Steinebrunner

@Michael Erik: „auch“ bezieht sich auf die Qualität des Logos. Kritik ist ja auch in Ordnung, aber muss man gleich polemisch („Das Logo wirkt wie von einem Farbrikantensohn für 70er-Jahre-Haushaltsgeräte entworfen“) werden?
Abgesehen davon, gab es in den 70er- Jahren sicher im Allgemeinen keine schlechtere Gestaltung als heutzutage. Was heißt den „spießig“ bei einem Manual? Was erwartest du von einem Manual, außer dass es funktioniert? Vielleicht liegen einzelne Farben so nah beieinander, weil diese Fakultäten kennzeichnen, welche inhaltliche Parallelen aufweisen (z.B. Geisteswissenschaftliche Fakultäten)?

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