Projekt

Musik in Sicht

Dramaturgischer Höhepunkt des Grand Openings der Elbphilharmonie ist eine in dieser Form einmalige ca. zweistündige soundreaktive Echtzeit-Visualisierung des Eröffnungskonzerts auf der neuen Architektur-Ikone Hamburgs. 27 Hochleistungsprojektoren mit insgesamt mehr als 800.000 ANSI Lumen Lichtleistung bespielen den Kaispeicher der Elbphilharmonie in einer Gesamtauflösung von 17.400 x 2.160 Pixel. Mehr als 800 Scheinwerfer verlängern die Visuals in die dritte Dimension.

Ein eigens für die Inszenierung im Softwareprogramm VVVV entwickelter Algorithmus wird parallel mit bis zu 64 Live-Audio-Spuren des Konzerts gespeist und generiert auf zwölf synchronisierten Hochleistung-PCs passgenaue farbige Bildwelten in Echtzeit auf der Fassade der Elbphilharmonie für jedes der elf Konzertstücke.

Licht- und Schattenspiele, Netzstrukturen, Partikel- und Flüssigkeitssimulation, 3D-Mapping-Effekte sowie Materialien des Gebäudes und des Saals ziehen sich über die Fassade und verbinden so Architektur und Musik in nie gesehener Art und Weise. Größe, Dauer und Komplexität machen die Inszenierung zu einem einzigartigen Projekt im Bereich der generativen Musik-Visualisierung.

Das Konzept „Musik in Sicht“, das ganz Hamburg in farbige Vorfreude versetzt, entwickelte die globale Lead-Agentur Jung von Matt als Teil der Elbphilharmonie-Gesamtkampagne gemeinsam mit Gestalt Communications, den Spezialisten für Kommunikation im Raum, Events und PR der Jung von Matt-Gruppe.

Die Umsetzung der aufwendigen Außeninszenierung an der Elbphilharmonie am 11. und 12. Januar 2017 erfolgt durch Gestalt Communications gemeinsam mit den technischen Dienstleistern und Partnern Beacon, Madhat, Jerry P. Appelt Lichtdesign, Entertainment Technology Concepts (ETC), Laserfabrik, Kölnton und PRG XL Video.

Agentur
Jung von Matt
Joachim Kortlepel, Kai Heuser und Julia Brinker

Inszenierung
Gestalt Communications
Lutz Nebelin und Gregory Namberger

Video
Simon & Paul
Simon Fessler, Tobias Paul und Peter Bender