Design made in
Germany
Arbeit
einreichen
368 Agenturen 1.179 Designer 1.622 Jobs 20.494 Arbeiten 276 Artikel -

Fragen an Illustratoren: Kathi Käppel

Wie war dein Einstieg in die Branche und was war dein erster Job?

Mein erster Job waren Cover-Illustrationen für Jugendbücher des BELTZ- Verlags.
Der Verlag ist in meiner Heimatstadt. Ich habe mich nach der Schule dort mit Mappe vorgestellt.
Mit dem Studium in Berlin gründeten wir die Gruppe »monogatari« (japanisch für »Geschichten erzählen«). Mitglieder waren Mawil, Tim Dinter, Jens Harder, Ulli Lust, Kai Pfeiffer und ich. Wir zeichneten in einem gemeinsamen Atelier freie Comics, Illustrations- und Animations Projekte. Diese wurden erfolgreich publiziert und ausgezeichnet. Als Reaktion erhielten wir Aufträge von beispielsweise der FAZ. Und so ergab eines das andere. Heute arbeitet jeder von uns in einem speziellen Bereich mit dem Medium Zeichnung.

Arbeitest du hauptsächlich als Illustrator oder hast du noch andere Schwerpunkte und falls ja, welche?

Animation direction, Lehrende an beispielsweise der Kunsthochschule Berlin-Weißensee & Mama!

Auf welchen Themenbereich hast du dich spezialisiert?

Entwicklung fantastischer Tiere und Figuren.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Reduziert, abstrakt, geordnet.

Mit welchen Techniken arbeitest du?

Whatever suits best. Von Woodcuts, Acryl, Bleistift …

Digital oder Aanalog?

Sowohl als auch.

Gibt es ein Objekt, ein Thema, das für dich besonders schwer zu zeichnen ist?

Nein. Es gibt Vorlieben und spannendere Themen, aber Schweres zu zeichnen bedeutet ja auch immer eine Auseinandersetzung und im besten Fall eine Weiterentwicklung.

Wie ist dein Arbeitsprozess für eine Illustration?

Nachdenken, Recherche in Text & Bild, nachdenken, skizzieren, skizzieren, (abstimmen mit Auftraggeber), ausarbeiten, (reinzeichnen), überarbeiten.

Was passiert, wenn einem Kunden deine Illustration überhaupt nicht gefällt?

Sollte dieses einmal vorkommen, werde ich im Rahmen der budgetären Bedingungen das Beste versuchen um einen Konsens zu finden, mit dem beide Seiten glücklich sind.

Welche Tipps kannst du jemandem geben, der Illustrator werden möchte?

Immer ein Skizzenbuch dabei zu haben und zeichnen, zeichnen, zeichnen, so wie ein Studium an einer guten Kunsthochschule. Beides sollte helfen, sich selbst kennenzulernen und einen persönlichen Stil zu entwickeln. Außerdem sollte man sich freie Projekte und Aufgaben ausdenken, erarbeiten und so eine Mappe füllen, mit der man sich bei Agenturen vorstellen kann. Unglaublich wichtig und hilfreich ist auch der Aufbau eines Netzwerks mit anderen Kreativen. Auf diese Weise kann man Erfahrungen austauschen und sich in gemeinsamen Projekten inspirieren.

Wie gewinnt man als Illustrator Kunden?

Durch freie Arbeiten, die ausgezeichnet und in relevanten Büchern wie beispielsweise »Freistil« oder auf Plattformen im www publiziert werden.

Wie siehst du den Stand der Illustration in Deutschland?

Illustration ist progressiv, stark und mutig in Deutschland. Es gibt sehr, sehr gute und international erfolgreiche Illustratoren.
Generell würde ich mir mehr Mut von Seiten der deutschen Auftraggeber wünschen, eben jene progressiven Illustrationen verstärkt einzusetzen.

Wo ist für dich der Unterschied zwischen Kunst und Illustration?

Wenn eine Illustration ohne Einschränkungen durch außen und Kompromisse entsteht und damit eine freie Zeichnung ist, dann sind die Grenzen zu Kunst fließend.

Kathi Käppel
http://www.kathikaeppel.de/

Interviewserie mit Fragen von Nadine Roßa und Patrick Marc Sommer

Aufnäher selbst gestalten – Das sollten Sie beachten Mit außergewöhnlichem Design Aufmerksamkeit erzielen – Unsere Top Designs für 2018 Sammlermünzprägungen: Das gilt es zu wissen Modedesign-Trends für das Frühjahr 2018 Touchpens für Smartphones und Tablet Optimale Designs für die wirksame Werbung Fahrräder und Co. – Unser Design Check für 2018 Edles Design – So sehen erfolgreiche Kundenumfragen aus Printmedien in Unternehmen Stylische Textilkabel – Einsatzmöglichkeiten und Ideen Das neue iPhone 8 bzw. X – der Start der neuen iPhone-Generation Trends für die Küche 2017 – mehr als nur kochen Woran man einen guten Tresor erkennt Customization – individuelle Kleidung schaffen Mit Designhüllen Geld verdienen Stilvoll visualisieren und organisieren mit individuellen Magneten und Magnetsystemen Geschmackvolle Pflanzkübel, Made in Germany Die Wohnung ins rechte Licht rücken Textilveredelung vom Profi: Wie Puncher die Stickerei-Branche prägen Im Trend: Individuell gestaltbare Möbel 5 Geschenkideen mit Individualität Interview mit dem Firmeninhaber von Weihnachtskarten-Shop.com Gut eingehüllt: Verpackungen als Werbemittel Designermöbel „made in Germany“ sind angesagter denn je Studentischer Architekturwettbewerb 2015 – Urbane Wohnkonzepte Portrait: Sigmar Polke, Ralph Ueltzhoeffer – Biographie als Kunst Kunden- und Partnerbeziehungen sind für Designer wichtig 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 61 62 63 64 65 66 67 68 69 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 60 60 61 62 63 64 65 66 67 68 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40